Volltextsuche über das Angebot:

7 ° / 6 ° wolkig

Navigation:
13 Dreier: Edemissen schockt Spitzenreiter

Basketball 13 Dreier: Edemissen schockt Spitzenreiter

Das hatte in dieser Saison noch keiner geschafft: Auch dank einer famosen Dreier-Ausbeute verpassten Edemissens Bezirksoberliga-Basketballer Spitzenreiter SC Weende-Göttingen II die erste Niederlage. Der TSV schenkte dem Liga-Dominator gleich 102 Punkte ein und machte den Titelkampf wieder spannend.

Voriger Artikel
Aus Serbien an die Spitze der Peiner Torjäger
Nächster Artikel
Thomas Mainka: „Platz sechs ist ein lohnendes Ziel“

Auf dem Weg zum Korbleger: Edemissens Janes Pape (rot) steuerte 25 Punkte zum Überraschungserfolg gegen Weende bei.

Quelle: rb

Die SV Gifhorn kann den SC nun noch abfangen. Nach einem 24:0-Start ließ auch VT Union Groß Ilsede in der Bezirksklasse nichts anbrennen. Kreisliga-Meister Vöhrum benötigte beim 14. Sieg im 14. Spiel einen Endspurt.

Bezirksoberliga

TSV Edemissen - SC Weende-Göttingen II 102:88 (28:31, 50:47, 79:64). Im Hinspiel waren sie schon dicht dran (84:90), jetzt haben die Edemisser die faustdicke Überraschung gegen den bis dato ungeschlagenen Tabellenführer geschafft. Ihr Erfolgsrezept: Ganz viel Mut aus der Distanz und Unberechenbarkeit. Dem TSV gelangen 13 Dreier und gleich vier Spieler trafen zweistellig. „Es ist einfach wichtig, als Team konstant zu punkten. Im dritten Viertel haben wir uns dann regelrecht in einen Rausch gespielt“, stellte TSV-Spielertrainer Santino Nordmeyer erfreut fest. Als ihm zwei Dreipunkte-Würfe in Folge gelangen, war sein Team auf 71:55 enteilt. „Das war eine kleine Vorentscheidung.“

Die famose Führung hatten die Edemisser auch dank eines cleveren Schachzugs erkämpft. Sie stellten auf Mannverteidigung um und störten so die beiden Weender Topscorer. „So haben wir sie aus dem Spiel genommen, sie hatten dann keine freien Schüsse mehr und waren etwas kaputt“, analysierte Nordmeyer, der mit 34 Punkten zwar bester Werfer seines Teams war, jedoch vor allem die „super Teamleistung“ für den Erfolg verantwortlich machte. Janes Pape etwa sei im ersten Viertel das Kunststück gelungen, vier Dreier in Folge zu erzielen, Kevin Stannek räumte zahlreiche Rebounds ab und Tristan Wrede bestätigte seinen Leistungsaufschwung. „Er war schon in den vergangenen Spielen richtig gut.“

Im direkten Duell können die Edemisser nach dem Fast-Abstieg im Vorjahr nun am Sonnabend bei der MTV/BG Wolfenbüttel II (17.15 Uhr) Platz drei eintüten. „Es soll ein Sieg her“, betont Nordmeyer.

Edemissen: Eckel (6), Fahmy (3/1 Dreier), Nordmeyer (34/3), Obrzut (5/1), Pape (25/5), K. Stannek (12), Wrede (17/3).

Bezirksklasse

SpVgg Halchter-Linden II - VT Union Groß Ilsede 50:92 (0:24, 18:42, 35:64). Chancenlos war der gastgebende Vorletzte, der nach dem ersten Abschnitt bereits mit 0:24 hinten lag. „Da haben wir Halchter geradezu überrollt“, erklärte Union-Abteilungsleiter Matthias Busche. Vor allem am Brett sei sein Team sehr effektiv gewesen. „Und wenn wir nicht getroffen haben, waren wir immer beim Offensivrebound zur Stelle und haben die zweite Wurfchance versenkt“, erläuterte er. Die Gastgeber hingegen hätten überhaupt nicht ins Spiel gefunden.

„Leider ließ dann im zweiten Viertel unsere Konzentration im Gefühl des sicheren Sieges deutlich nach“, bedauerte Busche. Erst nach der Pause habe sein Team den Faden allmählich wieder aufgenommen und traf nun auch aus der Distanz. Hinzu kam, dass Halchter die Gegenwehr immer weiter einstellte. „Und im letzten Viertel haben wir die Zügel dann noch einmal angezogen“, sagte Busche.

VT Union: Berwing (20/2), Küpper (18), Rösner (16), Fischer (15), Koch (10), Lux (8/2), Busche (3/1), Valentin-Weigand (2).

Kreisliga

TSV Arminia Vöhrum - SG Braunschweig IV 71:58 (15:10, 27:21, 50:49). Mit einem 21:9-Endspurt im Schlussviertel tütete Meister Vöhrum den mühsamen Erfolg gegen den Fünften ein. Rundum zufrieden mit der Leistung war Arminia-Betreuer Tim Markgraf aber nicht: „Nach der Meisterparty der Vorwoche mit dem höchsten Ergebnis der Saison folgte der Kater“, sagte er. Erst im Schlussviertel habe sein Team sein wahres Gesicht gezeigt und den bis dato knappen 1-Punkt-Vorsprung doch noch entscheidend ausgebaut.

Arminia: Budiman (6/1), Ferreras (2), Hoppenworth (2), Magdziarz (6), Horn (6), Marchese (14), Schlote (2), Schelenz (4), Schindler (13/1), B. Tiryaki (16).

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Sport in Peine