Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / -4 ° wolkig

Navigation:
13:23 - SGA ohne Durchschlagskraft

Handball-Regionsliga der Frauen 13:23 - SGA ohne Durchschlagskraft

Keine Schützenhilfe für Jahn gab es von den Handballerinnen des TSV Bildung Peine: Denn gegen Regionsliga-Spitzenreiter FC Thiede scheiterte Bildung an der Chancenverwertung und unterlag mit 11:15. Dem Tabellenführer aber dicht auf den Fersen bleibt der MTV Peine II, gewann er doch in Schladen mit 38:30.

Voriger Artikel
HSG-Nord-Debakel: Nur zwei Tore in Hälfte eins
Nächster Artikel
Ölsburg mit Mutter-Glück und Spiel-Pech

Deftige Niederlage: Jessica Schulze (am Ball) und die SG Adenstedt unterlagen in eigener Halle der HSG Bad Harzburg mit 13:23.

Quelle: Isabell Massel

Für die SG Zweidorf/Bortfeld III hingegen wird der Abstieg nach dem 11:22 gegen Liebenburg-Salzgitter II immer wahrscheinlicher. Auch die PSG Peine und die SG Adenstedt verloren.

Viktoria Thiede - Bildung Peine 15:11 (7:3). „Es war eine Abwehrschlacht, da beide Defensivreihen sehr konsequent agiert haben“, begründete Bildungs Spielerin Liv Kuban die wenigen Tore. Nach dem deutlichen Pausenrückstand kämpften sich die Gäste zurück und drehten die Partie zum 9:8. Doch der Tabellenführer hatte die passende Antwort und ging erneut in Führung. „Wir haben uns in der Schlussphase zu viele technische Fehler geleistet“, sagte sie und ärgerte sich zudem über die vergebenen Chancen.„Wir hätten auch gewinnen können, aber wir sind an unserer Abschlussschwäche gescheitert.“

Bildung: Gawlista (5), Gieselmann (2), Kuban (2), Handrich (1), Brix (1).

HSG Schladen-Hornburg - MTV Vater Jahn Peine II 30:38 (12:19). An diesem Tag ließ sich der MTV von nichts aus der Ruhe bringen. Sowohl die Verletzung von Torfrau Michaela Küntzer als auch die harte Spielweise der Gastgeberinnen beirrten die Peinerinnen nicht. „Bis zum 8:7 hielt Schladen noch mit, aber danach haben wir uns eine beruhigende Führung herausgespielt“, berichtete MTV-Spielerin Selina Hofmeister. Als sich die Niederlage für die Gastgeberinnen abzeichnete, ließen diese ihrem Frust allmählich den Lauf und stoppten die Jahnerinnen mehrmals mit unfairen Mitteln. „Leider hat das Schiedsrichtergespann diese Aktionen nur selten geahndet“, kritisierte sie. Dennoch spielte ihr Team gelassen weiter und führte zwischenzeitlich mit 28:18. „Unser Sieg geriet nie in Gefahr“, erläuterte Hofmeister.

Jahn II: A. Bergmann (8), Eggeling (7), Sv. Hofmeister (6), H. Bergmann (4), Le. Bührig (4), Eschemann (3), Se. Hofmeister (2), Berkhoff (2), Koch (1), Tchorkowski (1).

SG Zweidorf/Bortfeld III - HSG Liebenburg-Salzgitter II 11:22 (6:10). „Wir haben das Spiel definitiv im Angriff verloren“, resümierte Zweidorfs Trainerin Verena Nassoufis. „Denn die Torausbeute war unterirdisch. Von allen Positionen wurde unpräzise und schwach geworfen - sogar Siebenmeter landeten nicht im Netz.“

Dabei habe die Abwehr im Spielverlauf immer besser gestanden, lobte sie. „Die Absprachen in der Deckung klappten, und Katrin Dombrowski zeigte im Tor eine gute Leistung.“ Dennoch gab es am Ende eine deutliche Niederlage. Mit lediglich einem Sieg aus 16 Spielen liegt die SG weiterhin auf dem letzten Platz - und allmählich macht sich auch Resignation breit. „Der Abstieg scheint unvermeidbar. Trotzdem wäre das Siegen für das Selbstvertrauen und den Teamgeist so wichtig“, hofft Nassoufis auf ein Erfolgserlebnis.

SG III: Dreißigacker (2), Wolf (2), Nassoufis (2/1), Hänsel (2), Richter (2), Goes (1).

SG Adenstedt - HSG Bad Harzburg 13:23 (7:11). „Wir haben die bisher schlechteste Leistung in dieser Saison gezeigt, so dass die Niederlage völlig verdient war“, bilanzierte SGA-Coach Axel Gronau, dessen Team die Anfangsphase verschlief und folglich mit 0:3 in Rückstand geriet. Zwar arbeitete sich die SGA anschließend auf 4:5 heran, „doch danach haben wir dann minutenlang das Handballspielen eingestellt“, monierte Gronau. Folge: Zur Pause führte der Gast mit 11:7.

Auch nach dem Seitenwechsel wurde es nicht besser. „In der zweiten Halbzeit ging dann überhaupt nichts mehr. Im Angriff fehlte uns jegliche Durchschlagskraft, und in der Abwehr kamen wir immer einen bis drei Schritte zu spät“, sagte Gronau.

Hinzu kam die Abschlussschwäche. „Von acht Siebenmetern haben wir nur zwei verwandelt. Außerdem haben wir es nicht geschafft, aus einer Roten Karte und sieben Zeitstrafen für Bad Harzburg Kapital zu schlagen“, bemängelte Gronau.

SGA: A. Bertram (7), Wedler (3/2), Damian (2), Zastrow (1).

PSG Peine - MTV Seesen 15:22 (7:7). Die PSG musste auf ihre erkrankte Spielgestalterin Ebru Bakis verzichten. Bis zur Halbzeit blieb es eng. „Dann folgte in den ersten zehn Minuten der zweiten Spielhälfte ein kollektiver Black-Out“, sagte PSG-Trainer Lutz Benckendorf. Den nutzte das zu diesem Zeitpunkt stark und clever aufspielende Team aus dem Harz gnadenlos aus. „Jeder unserer Fehler wurde postwendend bestraft.“ Beim 10:19 war das Spiel entschieden.

„Zehn schwache Minuten haben uns das ganze Spiel gekostet. Wichtig war aber auch, dass wir trotz der nach 45 Minuten eigentlich schon feststehenden Niederlage weiter gekämpft und uns nicht aufgegeben haben“, sagte Benckendorf.

PSG Peine: Genz (2), Kilic (5), Schmidt (2), Wedemeier (2) Lappe (1), Otto (2), Elena Fischer (1).

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Sport in Peine