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13:11 im Derby: HSG beißt sich durch

Handball-Regionsliga Frauen 13:11 im Derby: HSG beißt sich durch

Eine Niederlage im Spitzenspiel kassierten die Regionsliga-Handballerinnen der SG Adenstedt. Sie unterlagen in eigener Halle der HSG Liebenburg III mit 19:21. Zwei Punkte dagegen holte die HSG Nord Edemissen II. Sie gewann trotz einer Notbesetzung das Derby gegen den TSV Bildung Peine mit 13:11.

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Der TSV Bildung Peine (am Ball) verlor das Derby gegen die HSG Nord Edemissen II mit 11:13.

Quelle: Ralf Büchler

Kreis Peine. Erfolgreich war auch die SG Zweidorf/Bortfeld III, holte sie doch in Langelsheim einen Zähler und kletterte damit auf den vorletzten Platz. Schlusslicht ist nun die PSG Peine, die spielfrei war.

HSG Nord Edemissen II - Bildung Peine 13:11 (8:5). „Wir haben in der Deckung gut gestanden und die Räume eng gemacht. Das war die Grundlage zum Sieg“, erläuterte HSG-Coach Roland Bufe. Dabei standen ihm lediglich acht Spielerinnen zur Verfügung. Die nominelle Torfrau Anke Hustedt musste sogar das gesamte Spiel als Kreisläuferin agieren. „Sie hat auf der ungewohnten Position aber sehr gut gespielt“, staunte Bufe, der erleichtert war, als das Spiel zu Ende war. „Wir haben 60 Minuten durchgehalten und uns durchgebissen.“

Enttäuscht war hingegen Bildung-Trainerin Alexandra Mühe. „Denn es war absolut mehr drin.“ Das derzeitige Hauptproblem sei aber vor allem die Offensive. „Wir sind im Moment nicht in der Lage, Tore zu erzielen. Leider übernimmt keine Spielerin Verantwortung, um die anderen mitzureißen. Mir ist auch kein Mittel eingefallen, dies zu ändern.“ Als Ausrede ließ sie auch nicht gelten, dass vier Stammspielerinnen fehlten. „Dennoch hat die Abwehr ganz gut gestanden. Aber im Angriff hat der Druck aus dem Rückraum gefehlt“, kritisierte Mühe.

HSG Nord II: Zessack (6/1), Rönick (4), Kaminska (3).

Bildung: Kuban (3), Flöring (3), Gieselmann (2), Scheuch (2), Melberg (1).

SG Adenstedt - HSG Liebenburg-Salzgitter III 19:21 (11:8). „In der entscheidenden Phase waren wir einfach zu sorglos“, ärgerte sich Adenstedts Trainer Axel Gronau und verwies darauf, dass sein Team in den letzten Minuten gleich fünf Siebenmeter verwarf. Außerdem wurde eine dreifache Überzahl beim 18:20 nicht genutzt. „Da ist es uns nicht gelungen, den Ball zu erkämpfen - wir hätten aus dieser Situation mehr daraus machen müssen.“ Dazu warf die achtfache Torschützin Jessica Schulze einen Gegenstoß freistehend vor dem Tor an den Pfosten.

Dabei führte die SGA noch zur Pause mit 11:8. „In der zweiten Halbzeit haben wir dann aber den Faden verloren. Wir haben die Liebenburgerinnen viel zu dicht an die Abwehr gelassen, so dass sie aus acht Metern werfen konnten.“ Hauptgrund für die Niederlage sei jedoch die mangelnde Effizienz gewesen. „21 Gegentore sind in Ordnung, aber 19 eigene Treffer sind ein bisschen wenig. Wir müssen unsere Chancen konsequenter nutzen“, mahnte Gronau.

SGA: Schulze (8/3), Zellmann (4), A.Bertram (4/1), Kegelmann (1), Pape (1), Wittenberg (1).

HSG Langelsheim/Astfeld - SG Zweidorf/Bortfeld III 24:24 (13:12). „Das Remis geht in Ordnung“, bilanzierte SG-Coach Thomas Crone, dessen Team in Halbzeit eins über weite Phasen vorne lag (9:6, 11:10). Erst kurz vor der Pause gelang es den Gastgeberinnen, die Führung zu erzielen.

Doch davon ließ sich die SG nicht beeindrucken. Auch nach dem Seitenwechsel bestimmte sie zunächst das Geschehen und erspielte sich einen Vorsprung von vier Toren (19:15). „Leider ist es uns aber nicht gelungen, diesen zu verteidigen, da wir Probleme mit der offenen Deckung der HSG hatten“, sagte Crone. Zudem habe Langelsheim viele einfache Treffer erzielt. „Letztlich hat uns die fehlende Cleverness einen Punkt gekostet“, erklärte Crone.

SG III: Inga (4/2), Wesemann (2), Harms (6), Behme (3), Goes (3), Dreißigacker (1), Körber (1), Richter (1), Scholz (3).

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