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117:27 - Höchster Sieg in der MTV-Historie

Basketball 117:27 - Höchster Sieg in der MTV-Historie

Bezirksklassen-Spitzenreiter MTV Vechelde schaffte etwas Besonderes, er deklassierte die SpVgg Halchter/Linden mit sage und schreibe 117:27. Mit einem Freiwurf-Treffer 13 Sekunden vor Abpfiff gewannen dagegen die Basketballer des TSV Edemissen ihren Bezirksoberliga-Krimi in Wasbüttel mit 97:96.

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Das lief: Vechelde (weiß) fertigte Halchter-Linden mit 117:27 ab.

Quelle: Ralf Büchler

Kreisligist Vöhrum warf einen 88:35-Kantersieg bei Eintracht Braunschweig II heraus.

Bezirksoberliga

MTV Wasbüttel - TSV Edemissen 96:97 (19:27, 45:46, 72:72). Das war nichts für schwache Nerven: Zwei Minuten vor Ende lagen die Edemissener in dem packenden Schlagabtausch noch mit fünf Punkten hinten, doch mit ihrem Pressing-Spiel schafften die Gäste tatsächlich noch die Wende. „Wir haben den Kopf nicht hängen lassen, ich könnte schwören, vergangene Saison hätten wir so ein Spiel noch verloren“, sagte TSV-Spielertrainer Santino Nordmeyer, der am Ende der umjubelte Sieggarant war. Denn 13 Sekunden vor Abpfiff bekam er beim Stand von 96:96 zwei Freiwürfe zugesprochen und verwandelte zumindest den ersten. Der zweite ging zwar daneben, „aber wir haben danach super verteidigt, was dazu führte, dass Wasbüttel sogar noch den Ball verlor“, schilderte Nordmeyer.

Ohnehin war er begeistert vom Auftritt seiner Mannschaft in der gewöhnungsbedürftigen kleinen Halle. Janis Pape etwa legte im ersten Viertel gleich mit 19 Punkten furios los. Und: „Eine so hohe Punktzahl von beiden Teams ist selten - das zeigt wie gut die Trefferquote insgesamt war“, betonte Nordmeyer. Nur das Schlussviertel sei insgesamt zerfahren gewesen. Die letzten elf Punkte seien allesamt durch Freiwürfe gefallen, verdeutlichte Nordmeyer. Sein Fazit: „Unser gutes Pressing und die Freiwurf-Quote haben uns den Sieg gebracht.“

Edemissen: Daqi (7), Eckel (8/1 Dreier), Fonga (2), Nordmeyer (25), Pape (32/5), K. Stannek (13), Wöhler (3), Wrede (7/2).

Bezirksklasse

MTV Vechelde - SpVgg Halchter/Linden II 117:27 (34:9, 61:18, 95:23). Schon nach wenigen Minuten war die Partie entschieden, denn als die Gäste ihre ersten Punkte verzeichneten (5.), hatte der MTV bereits 17 Zähler auf seinem Konto. „Über die gesamte Spieldauer haben wir den Gegner in Schwierigkeiten gebracht“, sagte MTV-Spieler Tobias Feuerhahn. Halchter sei letztlich unter dem Druck zusammengebrochen und habe sich eine Vielzahl von Ballverlusten geleistet - und die nutzte der Gastgeber, um seinen Vorsprung auszubauen.

Erfreulich für den Coach war außerdem, „dass wir über 40 Minuten konzentriert verteidigt haben. Endlich ist uns das mal von Anfang bis Ende gelungen“, sagte Oliver Wedekind, der die deutliche Führung dazu nutzte, sämtlichen Spielern viel Einsatzzeit zu verschaffen. „Dem Spielfluss tat das aber keinen Abbruch.“

Im Gegenteil: Dem gesamten Kader gelang es am Ende, den höchsten Sieg in der Vechelder Basketball-Geschichte zu realisieren. Dazu trug unter anderem auch die Effizienz bei: „Wir hatten eine Freiwurfquote von 85 Prozent - das ist einfach brillant“, lobte Wedekind.

Vechelde: Völker (26/2), Feuerhahn (25/2), Warnecke (15/3), Vehrke (14), Schulze (11), Löpmeier (10), Kunze (6), Helldobler (4), Baumann (2), Riethmüller (2), Thiele (2).

Kreisliga

Eintracht Braunschweig III - Arminia Vöhrum 35:88 (8:26, 7:12, 13:24, 7:26). Erfolgreich in die Rückserie gestartet ist auch der Kreisliga-Spitzenreiter. „Wir haben von Beginn an klar dominiert“, sagte Vöhrums Coach Wieland Schlender. Allerdings sei die Punkteausbeute zunächst relativ gering gewesen. Dennoch setzte der Trainer den kompletten Kader ein - und das zahlte sich aus. „Denn alle Spieler haben gepunktet“, erklärte Schlender, dessen Team schon zur Pause deutlich führte. Doch damit wollten sich die Vöhrumer nicht zufrieden geben. Deshalb starteten sie in die zweite Halbzeit auch mit einer Full-Court-Defense (Ganzfeld-Presse). „Damit haben wir die Eintracht gehörig unter Druck gesetzt“, erläuterte Schlender. Folge waren viele schnelle Zähler, so dass die Vöhrumer am Ende deutlich gewannen. „Obwohl wir wieder neue Spieler integriert haben, war es ein locker herausgespielter Sieg, der zu keiner Zeit gefährdet war“, bilanzierte Schlender.

Vöhrum: Budiman (14), Ferreras (2), Fischer (2), Horn (11), Marchese (5), Magdziarz (1), Meyer (2), Schelenz (15), Schindler (6/1), Zschenderlein (2), B. Tiryaki (25), Y. Tiryaki (6).

cm/pet

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