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10 Zerter-Tore reichen Edemissen nicht

Handball-Regionsliga Männer 10 Zerter-Tore reichen Edemissen nicht

Ersatzgeschwächt verloren die Regionsliga-Handballer der HSG Nord Edemissen II ihr Saisonfinale. Die Edemisser unterlagen dem bis dato Vorletzten. Mit einem Mini-Kader kratzte Groß Lafferdes Reserve an einer Überraschung beim Meister und Aufsteiger. Die HSV gewann das letzte Saison-Kreisderby.

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Die Edemisser Thorsten Hahn und Mark Zerter (dunkle Trikots, von rechts) versuchen, den Angriff der Gäste der HSG Langelsheim/ Astfeld zu stoppen. Torhüter Jannis Grotewold verfolgt die Szene.

Quelle: rb

MTV Vienenburg - MTV Groß Lafferde II 27:24 (14:14). Selbst mit einem Mini-Kader von sechs Feldspielern und einem Torwart machten die Groß Lafferder dem Meister das Leben schwer. „Ein Feldspieler mehr - und uns wäre die Überraschung gelungen“, war sich Groß Lafferdes Trainer Manfred Brunke sicher.

Doch beim Stand von 21:21 (50.) verließen die Gäste allmählich die Kräfte, Vienenburg entschied das Spiel durch drei Tempogegenstöße. „Glückwunsch an den Meister“, gratulierte Brunke, der allerdings auch vor seiner Mannschaft den Hut zog: „Die glorreichen Sieben haben alles gegeben.“

Groß Lafferde II: Syring, Kanning (13), Meinhardt (2), Hörnicke (3), Gärtner (5).

HSG Nord Edemissen II - HSG Langelsheim/Astfeld 17:21 (9:11). Im Saison-Endspurt ging der HSG Nord die Luft aus. Trotz der dritten Niederlage in Folge beendete sie die Saison aber als bestes Peiner Team auf Rang drei. Dass sich die Edemisser nicht mit einem Sieg in die Sommerpause verabschieden konnten, lag zumindest nicht an Spielertrainer Marc Zerter - er warf 10 der 17 Tore. Aber: „Wir waren gebeutelt von einigen Ausfällen“, erklärte HSG-Spieler Gunnar Bartels die Niederlage. Sein Team habe sich zwar in der Abwehr gesteigert, doch „im Angriff leisteten wir uns immer wieder unnötige Ballverluste und fingen uns unnötige Konter“.

HSG Nord II: Müller (3), Marsch, M. Zerter (10), Löschmann, Hahn (2).

SG Adenstedt - HSV Vechelde-Woltorf 25:29 (11:13). Im Derby und dem Duell um Platz fünf konnte sich die HSV in der entscheidenden Phase auf einen gut aufgelegten Torhüter verlassen: „Gegen Ende der Partie zeigte Björn Rockar viele starke Paraden und daraus resultierend konnten wir einige Kontertore erzielen, sodass wir das Spiel schließlich verdient für uns entschieden“, bilanzierte HSV-Spieler Manuel Preß. Dass die Partie nach einer 16:11-Führung für die HSV zwischenzeitlich noch einmal eng wurde, machte Preß auch an den Schiris fest. „Vor allem Vorteilssituationen wurden uns zu früh abgepfiffen“, monierte er.

SGA: Kosak (8), Frank (6), Liszt (4), Scholze (3), Heitmüller (2), Lüders, Giese. HSV: Lietz (12), Kamradt (5), Opitz (5), Karger (3), Preß (2), Jenke (2).

GA Gebhardshagen - MTV VJ Peine II 31:24 (15:13). „Wir sind mit nur sieben Spielern nach Gebhardshagen gefahren und hatten deshalb keine Wechselmöglichkeit“, bedauerte MTV-Spieler Hubertus Hahn. Denn diese sieben hielten sich wacker, führten kurz vor der Pause sogar mit 13:12. Am Ende der Partie fehlte dann aber die Kraft, zumal die Gastgeber eine junge Mannschaft haben, die das Tempospiel bevorzugt. „Wir haben uns lange Zeit gut verkauft“, sagte Hahn.

MTV Peine II: Thuns (10), Schluricke (6), Liepelt (3), Hahn (3), Könnecker, Harms.

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