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1:6 - Ölsburg kriegt das große Zittern

Fußball-Kreisliga 1:6 - Ölsburg kriegt das große Zittern

Mit hängenden Köpfen schlichen sie vom Platz: Für die Kreisliga-Fußballer von Viktoria Ölsburg wird die Luft nach der 1:6-Packung im Kellerduell gegen den TSV Sonnenberg immer dünner.

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Lockere Sache: Die Sonnenberger (weiß-blau) schossen im Kellerduell in Ölsburg einen 6:1-Sieg heraus.

Quelle: Isabell Massel

„Mir fehlen ein wenig die Worte. Das Ergebnis sagt alles. Wir haben zwar viel versucht, aber das meiste war zu halbherzig. Sonnenberg war uns in allen Belangen überlegen. Wenn jetzt kein Wunder mehr geschieht, war es das vermutlich mit der Kreisliga“, stellte Viktoria-Betreuer Rolf Petersohn nach der achten Niederlage in Folge ernüchtert fest. Die Gäste feierten derweil einen Spieler, der erst seit kurzem wieder dabei ist: Sturm-Kante Sebastian Weis traf gleich dreimal ins Schwarze.

Viktoria Ölsburg - TSV Sonnenberg 1:6 (1:5). Die Ölsburger boten mit Mittelfeld-Wirbler Pascal Schmidt und Philipp Mielcarski zwar zwei Rückkehrer auf, doch die Niederlagen-Serie stoppen konnte die Viktoria auch mit ihrer Hilfe nicht. Mit drei Toren zwischen der 13. und 20. Minute schossen die im Abstiegskampf aufstrebenden Sonnenberger das Sorgenkind der Kreisliga-Rückrunde früh noch tiefer ins Schlamassel. „Drei Tore in sieben Minuten - das hat uns natürlich Sicherheit gegeben“, freute sich TSV-Coach Marco Sauer.

Ihren schönsten Spielzug zeigten die Sonnenberger beim 1:0. Die feine Vorarbeit von Adrian Horaiske verwertete Sebastian Weis. Es war der erste von insgesamt drei Treffern, die dem durchtrainierten Mittelstürmer im Kellerduell gelangen. „In der Jugend hatte Sebastian schon für uns gespielt, dann ist er zum Studium nach Holzminden gezogen und hatte aufgehört, nun ist er seit kurzem wieder dabei. Er ist ein richtiger Gerd-Müller-Strafraum-Typ“, lobte Sauer den Gala-Auftritt seines Stürmers.

Mike Plötz gelang zwar kein Tor - entscheidend am Kantersieg der Sonnenberger beteiligt war er dennoch. „Er hat extrem gefährliche Standards getreten“, lobte Coach Sauer. Zwei Flanken verwerteten die Sonnenberger, die in der Kabine dennoch nicht überschwänglich feierten. „Wir wissen genau, dass wir noch lange nicht durch sind. Einige Punkte brauchen wir noch. Wir lassen die Kuh erst fliegen, wenn es soweit ist“, betonte Marco Sauer.

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