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0:3 - Flotte Neun gewinnt nur das erste Drittel

Kegel-Bundesliga der Frauen 0:3 - Flotte Neun gewinnt nur das erste Drittel

Nun ist es amtlich: Nine Pin Hamburg ist neuer Deutscher Kegel-Meister. In Delmenhorst erkämpften sich die Hamburgerinnen ihren neunten Titel nach einem Wettkampfkrimi gegen Berlin vor Grün-Weiß Cuxhaven und Carat Bremen.

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Petra Hadrys besiegte zwar ihre Gegnerin, aber dennoch musste sich Flotte Neun Peine zum Saisonabschluss dem Team aus Bremerhaven mit 0:3 geschlagen geben.

Quelle: rb

Die Partie von Flotte Neun Peine gegen LTS/KCN Bremerhaven besaß hingegen nur noch statistischen Wert. In den bisherigen Spielen hatten die Peinerinnen nur dreimal gewonnen, zum letzten Mal 2011 in Braunschweig - und der vierte Sieg muss nach diesem Spieltag erneut verschoben werden.

Zwar lagen die Peinerinnen nach einem Drittel vielversprechend mit zwölf Holz vorn, doch dann holte LTS auf, baute die eigene Führung stetig aus und gab der Flotten Neun am Ende mit 5336:5371 Holz (0:3/37:41 Punkte) das Nachsehen.

Ergebnisse: Hadrys - Zboralski (906:896), Deyerling - Froese (889:887), Dalibor - Grünwald (888:899), Ortmann - Lippka (872:897), Lohmann - I. Onken (912:906), Wichmann - B. Onken (869:886).

Mit einem 3:0 gegen Berlin wollte Nine Pin Hamburg alle Unklarheiten über den eigenen Titelgewinn beseitigen, aber die Hauptstädterinnen spielten nicht mit. Ihnen gelang alles, zeitweilig führten sie mit mehr als 50 Holz - und vor der letzten Spielerin waren es immerhin noch 23 Holz. „Wir wollten den Verfolgern helfen, aber leider konnten wir nicht durchhalten“, erklärte Berlins Kerstin Mundt. Denn mit der letzten Paarung folgte der Galaauftritt der Nationalspielerin Christiane Gebauer. Sie nahm der Auswahlspielerin Tina Süßmilch, die einen rabenschwarzen Tag erwischte, 34 Holz ab und machte damit für die Hanseatinnen den fast schon abgehakten Titelgewinn doch noch perfekt. In der Partie um Platz zwei versuchte Carat Bremen das Unmögliche gegen GW Cuxhaven, wehrte sich tapfer, musste sich am Ende jedoch mit 67 Holz geschlagen geben.

Tags darauf wurden an gleicher Stelle die Aufsteiger ermittelt. Gute alte Bekannte werden im September in das Oberhaus der Keglerinnen zurückkehren. KSV Altdöbern 1992 (Brandenburg) und Union Oberschöneweide (Berlin) wollen dieses Mal mehr als nur eine Saison oben mitspielen. Susanne Ziegler stellte für die Berlinerinnen mutig fest: „Wir haben uns verstärkt, viel trainiert, und werden damit die Klasse halten.“

  • Kein niedersächsischer Verein wollte an den Aufstiegsspielen zu den zweiten Kegel-Bundesligen der Herren teilnehmen. Vier von sechs teilnehmenden Landesmeistern nutzten ihre Chancen: SW Berlin, SC Norderstedt, RW Seyda und TV Tungendorf.

hst

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