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Aktuelles Neues aus Australien: Outback-Abkürzung und Löwentunnel
Reisereporter Aktuelles Neues aus Australien: Outback-Abkürzung und Löwentunnel
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10:36 08.03.2018
Um die jetzt wieder freigegebene Kirrama Range Road in Queensland zu befahren, brauchen Urlauber ein Allradfahrzeug. Quelle: Tourism Queensland
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Berlin

Zur

Reisemesse ITB in Berlin (7. bis 11. März) haben mehrere australische Bundesstaaten Neuigkeiten für Reisende mitgebracht. Eine Auswahl.

Aufstieg am Uluru letztmals im Oktober 2019 möglich

Das Aufstiegsverbot am Uluru im roten Zentrum Australiens wird am 26. Oktober 2019 in Kraft treten. Darauf weist Tourism Northern Territory hin. Australiens Ureinwohner hatten lange darauf gedrungen, keine Besucher mehr auf den für sie heiligen Berg hinaufsteigen zu lassen, der auch als Ayers Rock bekannt ist. Beschlossen wurde das Verbot im November 2017, inzwischen steht auch der exakte Termin fest. Bis Ende 2020 verlängert wird dagegen die Installation

"Field of Light" des Künstlers Bruce Munro. Bei Einbruch der Dunkelheit erstrahlen am Uluru mehr als 50 000 Lichter wie ein bunter Teppich in der Wüste. Bisher war geplant, diese Installation Ende März 2018 abzuschalten.

Abkürzung ins Outback von Queensland wieder befahrbar

In Queensland können Reisende wieder eine Abkürzung von der Küste ins Outback nutzen - sofern sie mit einem Allradfahrzeug unterwegs sind. Die mehrere Jahre lang gesperrte Kirrama Range Road im Süden der sogenannten Wet Tropics ist wieder für den Verkehr freigegeben worden, teilt Tourism Queensland mit. Die Strecke zweigt nördlich des Ortes Cardwell von der Küstenstraße Bruce Highway ab und führt in Richtung Nordwesten bis nach Mount Garnet. Reisende, die sich für die Kiramma Range Road entscheiden, vermeiden damit einen Umweg über die Region Innisfail und erleben dafür Wasserfälle wie die Blencoe Falls. Angelegt wurde die nicht geteerte Piste in den Jahren 1935 bis 1941.

"Monarto Zoo" ermöglicht besondere Begegnung mit Löwen

Löwen sind in Down under nicht heimisch, aber der

"Monarto Zoo" in Südaustralien hat mit ihnen jetzt eine besondere Attraktion für Touristen gestaltet. Ein Aufenthalt im sogenannten 360-Grad-Tunnel ermöglicht eine Begegnung aus nächster Nähe: Besucher können die Raubkatzen dabei von Hand füttern und erleben, wie diese über ihren Köpfen auf dem Käfiggitter entlang spazieren. Darauf macht South Australias Tourismuskommission aufmerksam. Angeboten werden die einstündigen Aufenthalte im Tunnel zweimal am Tag für jeweils bis zu 30 Besucher. Der Zoo liegt gut 60 Kilometer südöstlich von Adelaide.

Westaustralien verlängert Schwimmen mit Buckelwalen

Auch im Jahr 2018 werden Urlauber im Nordwesten von Westaustralien eine Chance haben, zusammen mit Buckelwalen zu schwimmen. Die Regierung habe eine Genehmigung für die Monate August bis November gegeben, teilte die Tourismusbehörde des Staates mit. Angeboten werden die Schwimmausflüge am Ningaloo Reef von den Orten Exmouth und Coral Bay aus. Vorausgegangen war eine zweijährige Pilotphase, in der allein im Jahr 2017 gut 1700 Menschen zu den Walen in den Indischen Ozean gestiegen sind. Die Touren sind den Angaben zufolge für maximal zehn Personen ausgelegt. Die Teilnehmer müssen gut schwimmen können.

dpa

Unterwasserrestaurant und Unterwasserclub? Gibt es schon auf den Malediven. Nun soll auch das erste vollständige Unterwasserhotel der Inselgruppe im Indischen Ozean entstehen. Und auch an anderen Stellen wird aktuell kräftig gebaut - trotz Ausnahmezustands.

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Rekord bei Urlaubsausgaben und sonnige Aussichten für das aktuelle Reisejahr: Die Tourismusbranche ist in glänzender Verfassung. In manchen Regionen wird der Erfolg jedoch zum Problem.

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