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Hamburgerin soll bei Weil Justizministerin werden

Schattenkabinett Hamburgerin soll bei Weil Justizministerin werden

Die 46-jährige Hamburgerin Anke Pörksen soll im Fall eines SPD-Wahlsieges in NIedersachsen Justizministerin werden. SPD-Spitzenkandidat Stephan Weil stellte die Juristin am Donnerstag als neues Mitglied seines Teams vor.

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Ein Mitglied mehr in Weil´s Schattenkabinett: Die 46-jährige Hamburgerin Anke Pörksen soll Justizministerin in Niedersachsen werden.

Quelle: dpa

Hannover. Pörksen arbeitet in der Hamburger Schulbehörde, die Justizpolitik ist ihr nach eigenem Bekunden eine "Leidenschaft". Die Mutter zweier fast erwachsener Kinder ist seit zwei Jahren Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Juristinnen und Juristen und hier auch Weil aufgefallen. Sie kündigte an, sich für eine Justiz einsetzen zu wollen, die bürgernaher arbeite, auch in der Sprache. Sie wolle auch die Juristenausbildung verbessern. 

Die außerhalb der SPD weitgehend unbekannte Pörksen ist damit das achte Mitglied in Weils Schattenkabinett. In der kommenden Woche soll der Kandidat für das Sozialressort vorgestellt werden. Ende Oktober soll das Schattenkabinett komplett sein. Die Rheinländerin Pörksen sei in der Partei wegen "fundierter Beiträge an rechtspolitischen Debatten" für das Amt sehr profiliert, sagte Weil. Pörksen kündigte für den Fall ihrer Wahl an, die Justiz in Niedersachsen umfassend umbauen zu wollen. Neben einer strikten Ablehnung jeglicher Privatisierungen etwa in Justizvollzugsanstalten und Gerichten sei sie auch gegen Kürzungen bei der Prozesskosten- und Beratungshilfe. Zudem kündigte Pörksen an, die Juristenausbildung modernisieren und die Arbeitsbelastung der Richter senken zu wollen. Auch bundespolitisch kündigte Pörksen Initiativen an, unter anderem zur Änderung des Mietrechts.

Pörksen ist seit 2011 Unterabteilungsleiterin Inklusion in der Bildungsbehörde Hamburg. Seit 2010 ist sie zudem Vorsitzende der Bürgerrechtsorganisation Humanistische Union Hamburg. 2009 bei der Wahl in Schleswig-Holstein hatte der unterlegene SPD-Spitzenkandidat Ralf Stegner Pörksen ebenfalls als Justizministerin vorgesehen.

mbb/dapd

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