Volltextsuche über das Angebot:

5 ° / -3 ° Regenschauer

Navigation:
Landrat Franz Einhaus (SPD) warb bei Hildesheimern für den Kreis Peine

Fusion Landrat Franz Einhaus (SPD) warb bei Hildesheimern für den Kreis Peine

Die anstehenden Fusionsgespräche auf Kreisebene werfen ihre Schatten voraus – und vieles deutet auf Hildesheim als künftigen Partner Peines hin: Landrat Franz Einhaus stellte beim Treffen mit seinem Amtskollegen Reiner Wegner (beide SPD) und den Bürgermeistern des Kreises Hildesheim in Hohegeiß den Landkreis Peine vor, warb für ihn und sprach dabei auch die anderen Fusions-Optionen an, die Peine hat.

Voriger Artikel
Michael Kramer (CDU) wirbt für Zweckverband Braunschweig
Nächster Artikel
Fusionsdebatte: Kritik an der "Reklametour des Landrats"

Kreis Peine/ Hohegeiß. Und die sind nicht üppig: Denn dass weder Braunschweig noch Hannover als Partner infrage kommen, hat Einhaus längst gesagt. Peines Erster Kreisrat Henning Heiß bestätigte: „Hildesheim ist derzeit ein veritabler Partner, Salzgitter kommt noch infrage, aber die Salzgitteraner sind in Wartestellung und müssen sich erst bekennen, ob sie kreisfrei bleiben wollen oder nicht. Das haben sie bisher nicht getan.“

Bevor aber tatsächlich Hochzeit zwischen Peine und Hildesheim gefeiert werden könne, müsse viel Arbeit geleistet werden – und die Politik müsse die Weichen stellen. Heiß betonte: „Fest steht, dass jetzt die Arbeit erst beginnt, denn es muss ganz genau berechnet werden, ob sich eine Fusion für die künftigen Partner lohnt.“

Den Fahrplan stellt sich Heiß so vor: Wenn die Politik den Startschuss für konkrete Gespräche gebe, werde eine Arbeitsgruppe gebildet, die aus je vier Verwaltungsfachleuten besteht. Heiß hofft, dass der Start bereits in der kommenden Sitzung des nicht öffentlich tagenden Kreis-Ausschusses beschlossen wird. Das Gremium tagt am Mittwoch, 29. Januar.

Heiß sagte: „Geleitet wird die Arbeitsgruppe dann wahrscheinlich von meinem Kollegen Olaf Levonen, dem Ersten Kreisrat in Hildesheim, und mir.“ Die Experten sollen sich aus den Bereichen Personal, Finanzen, Organisation und Kommunalaufsicht rekrutieren. Besonders schwierig könnte ein Zusammenführen der Jobcenter werden, die Einrichtung in Peine wird in Eigenregie und die in Hildesheim in Zusammenarbeit mit Agentur für Arbeit unterhalten.

„Für dieses Thema werden wir uns weiteren Expertenrat in die Runde holen“, sagte Heiß. Weiterer Knackpunkt werde die Höhe der Kreisumlage, die in Hildesheim 55 Prozent und in Peine 58,1 Prozent beträgt. Die künftige Höhe hänge von den Aufgaben ab, die die künftige Verwaltung übernehme, so Heiß. 

pif

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Lesen Sie alles rund um das traditionsreiche Peiner Fest. mehr

Bombendrohnung in der Peiner City
Veranstaltungen

Welche Veranstaltungen und Termine gibt es im Peiner Land? In unserer Datenbank finden Sie alle Infos. mehr

Sudoku

Das Zahlenrätsel Sudoku in verschiedenen Schwierigkeitsgraden

Kinoprogramm

Jeden Donnerstag neu: alle Filmstarts in Peine und Umgebung