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Landkreis startet Öffentlichkeits-Kampagne mit Flyer für alle Haushalte und neuer Internet-Seite

Fusion Landkreis startet Öffentlichkeits-Kampagne mit Flyer für alle Haushalte und neuer Internet-Seite

Der Landkreis Peine hat am Donnerstag den Startschuss für eine groß angelegte Öffentlichkeits-Kampagne zum Thema Kreisfusion gegeben. So ist ab sofort die Internet-Seite www.perspektiven-pe.de online, auf der zahlreiche Informationen von der Idee einer Gebietsreform bis zu den aktuellen Gesprächen mit dem Kreis Hildesheim abgerufen werden können. Parallel dazu sollen bis Mitte nächster Woche sämtliche Haushalte im Kreis Peine einen Flyer per Post zugestellt bekommen, der als „Einladung zum Mitreden“ formuliert ist.

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Kreis Peine. Die Beteiligung der Bürger und die Einbeziehung ihrer Interessen in den Fusions-Prozess sei dem Kreis sehr wichtig und gleichzeitig eine gesetzliche Forderung, erläuterte Kreis-Pressesprecher Henrik Kühn. Es gehe um größtmögliche Transparenz.

„Für das Projekt ,Kreisfusion‘ planen wir eine Öffentlichkeitsarbeit, die neben der Veröffentlichung von umfassenden und regelmäßigen Pressemitteilungen auch situativ Pressekonferenzen, Broschüren und Internet-Veröffentlichungen umfassen soll“, sagt Kühn. Ein einheitliches Projekt-Design, das bereits bei der neuen Internet-Seite und in dem Flyer Anwendung findet, soll dabei für den gewünschten Wiedererkennungseffekt sorgen. Entwickelt wurde es von der Agentur „zen-kastanie“ aus Klein Bülten.

Der Flyer, der in einer Auflage von 70 000 Stück gedruckt wurde, enthält unter anderem eine Postkarte mit dem Logo der Kampagne, eine grafische Illustration, wie der Kreis nach einer Fusion  mit einer oder mehreren Kommunen aussehen könnte, und eine Übersicht über die kreiseigenen Einrichtungen wie die Wirtschafts- und Tourismusfördergesellschaft oder die Kreisvolkshochschule.

Auf der neuen Internet-Seite, www.perspektiven-pe.de, ist der Fusionsprozess anschaulich anhand einer Zeitleiste dargestellt. Die wesentlichen Ereignisse in der Vergangenheit und in der Zukunft – wie der mögliche Beschluss zur Fusion im Jahr 2015 – können dort nachgelesen werden. Und es gibt auch Verknüpfungen zu Dokumenten rund um die Fusion. Unter „Kontakte“ können die für das Projekt zuständigen Kreis-Mitarbeiter persönlich kontaktiert werden, erläutert Harald Friehe.

Die neue Internet-Seite und der Flyer haben den Landkreis Peine rund 30 000 Euro gekostet. „Bestens angelegtes Geld“, findet Kühn. Der Betrag stamme aus dem ursprünglich für die Landratswahl in den Haushalt eingestellten 100 000-Euro-Budget, das nun aber wegen der vorzeitig um zwei Jahre verlängerten Amtszeit von Landrat Franz Einhaus (SPD) nicht mehr benötigt werde.

mic

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