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Fusionsverhandlungen zwischen Hildesheim und Hannover?

Kreis Peine Fusionsverhandlungen zwischen Hildesheim und Hannover?

Kreis Peine/Hildesheim. Überrascht hat die Kreisverwaltung in Peine gestern Vormittag reagiert, als bekannt wurde, dass sich Hildesheims Landrat Reiner Wegner (SPD) offenbar in der Region Hannover erkundigt hat, ob Interesse an Fusionsverhandlungen besteht.

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Hildesheims Landrat Reiner Wegner (SPD) hat Briefe an die Nachbarkommunen geschrieben und nach dem Interesse an Fusionsverhandlungen gefragt.

Quelle: A

Denn aktuell führt Hildesheim mit Peine Fusionsverhandlungen. Über die Anfrage aus Hildesheim hatte die Hannoversche Allgemeine Zeitung, die wie die PAZ zur Madsack Mediengruppe gehört, im Lokalteil berichtet. Das bedurfte aus Sicht des Landkreises Peine der Klärung - und stellte sich als harmlos heraus.

„Landrat Wegner hat in der Tat in einem Schreiben vom 18. März eine entsprechende schriftliche Anfrage gestellt und zwar nicht nur an den Regionspräsidenten Hauke Jagau (SPD), sondern auch an die Verwaltungs-Chefs der Rat- und Kreishäuser in Goslar, Hameln-Pyrmont, Holzminden, Northeim und Salzgitter“, sagte Hildesheims Kreis-Sprecher Hans Lönneker. Hintergrund ist eine Anfrage der Hildesheimer Kreistagsgruppe CDU/FDP, die Voten der übrigen Kreisnachbarn zur Kenntnis zu bekommen. „Deshalb hat Landrat Wegner das Anliegen noch einmal schriftlich formuliert“, sagte Lönneker. Mündliche Gespräche habe es zuvor bereits gegeben, auf die in dem Brief-Entwurf, der der PAZ vorliegt, auch verwiesen wird.

Frauke Bittner, Sprecherin der Region Hannover, sagte: „Das Schreiben ist hier am 20. März eingegangen. Regionspräsident Hauke Jagau hat es mit einer eigenen Einschätzung an die Fraktionsvorsitzenden des Regionsparlaments weitergeleitet.“ Jagau stehe dem Anliegen reserviert gegenüber, denn aus seiner Sicht sei die Region in ihrer Homogenität und Größe gut aufgestellt. Bisher habe es aus der Politik dazu auch noch keine Widersprüche gegeben. Entschieden wird die Anfrage am 20. Mai im Regions-Ausschuss.

Im Peiner Kreishaus äußerte Sprecher Henrik Kühn letztlich Verständnis für das Vorgehen in Hildesheim: „Wir führen zwar zuerst Verhandlungen mit Hildesheim, Alternativen mit Städten und Landkreisen aus dem Großraum Braunschweig sind aber denkbar.“

pif

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