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Fusionsverhandlungen mit Hildesheim: Vechelder SPD will ausscheren

Vechelde/Wendeburg Fusionsverhandlungen mit Hildesheim: Vechelder SPD will ausscheren

Vechelde. Was ist dran an den Gerüchten, die Gemeinde Vechelde wolle die Fusionsverhandlungen zwischen dem Landkreis Peine und dem Landkreis Hildesheim stoppen? Offensichtlich eine ganze Menge.

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Im Vechelder Rathaus soll ein neues Positionspapier zur Fusion mit Hildesheim erarbeitet werden.

Quelle: A

Der Vechelder SPD-Fraktionsvorsitzende Romec Manns bestätigte gestern gegenüber der PAZ, was CDU-Kreitagsfraktionschef Hans-Werner Fechner am Mittwochabend im Kreisausschuss für Bildung, Kultur und Sport ausgeplaudert hatte: Vecheldes Bürgermeister Hartmut Marotz (SPD) wurde beauftragt, ein neues Positionspapier zur Fusion für die Gemeinderatssitzung am Montag, 21. Juli, zu erarbeiten. Ausgesprochen wird es nicht, die Stoßrichtung ist aber dennoch offensichtlich: Ein Nein zur Fusion mit dem Landkreis Hildesheim.

„Die SPD-Fraktion ist enttäuscht über den ersten Teil des Gutachtens zur Fusion“, begründet Fraktionschef Manns. „Darin steht, dass die Fusion mit Hildesheim eine gute Sache wäre, aber es wird nirgendwo deutlich, warum.“ Daher herrsche die Überzeugung, dass es eine Vorfestlegung auf den Landkreis Hildesheim gebe. Mit dem Papier wolle man auch Vorwürfen vorgreifen, die Gemeinden hätten sich nicht frühzeitig zu den Fusionsabsichten geäußert. Bürgermeister Hartmut Marotz selbst war gestern für die PAZ nicht zu erreichen.

Dass die Gemeinde Wendeburg ein ähnliches Papier verabschiedet, wie von Fechner angedeutet, kann sich Wendeburgs Bürgermeister Gerd Albrecht (CDU) nicht vorstellen - auch wenn er persönlich die Forderung aus Vechelde, die Fusionsverhandlungen einzustellen, unterstützt. „Die rot-grüne Mehrheitsgruppe im Rat ist zurückhaltend und will die Fakten abwarten“, sagte er im PAZ-Gespräch.

Auch er zeigte sich enttäuscht vom Fusionsgutachten: Eine Fusion mache nur dann Sinn, wenn sie finanzielle Vorteile bringe - zumal die Mehrheit der Wendeburger eine Fusion mit Hildesheim ablehne. „Bessere Verwaltungsdienstleistungen werden uns immer als Bonbon bei einer Fusion präsentiert, aber die brauchen wir dazu nicht“, machte der Verwaltungs-Chef deutlich. Er will das Thema am kommenden Dienstag im nichtöffentlichen Verwaltungsausschuss ansprechen und die Stimmungslage im Rat abfragen. Sollten sich tatsächlich mit der Gemeinde Lengede drei Gemeinden gegen eine Fusion mit Hildesheim aussprechen, werde laut Albrecht auch das Land vermutlich eine Fusion der Kreise ablehnen. „Der Landkreis sollte sich endlich auf die Suche nach alternativen Partnern begeben und die Gemeinden miteinbeziehen“, forderte er.

mir

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