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Fusionsdebatte: Soziale Einrichtungen sollen in Peine erhalten bleiben

Kreis Peine Fusionsdebatte: Soziale Einrichtungen sollen in Peine erhalten bleiben

Kreis Peine. Die ersten Ergebnisse der Fusionsgespräche zwischen den Kreisen Peine und Hildesheim liegen vor. Sollten beide Kommunen tatsächlich miteinander verschmelzen, soll es vor allem bei sozialen Angeboten Anlaufpunkte für die Bürger in beiden Städten geben. Das bestätigte gestern Peines Kreis-Sozialdezernent Dr. Detlef Buhmann der PAZ.

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Das Kreishaus in Peine: Die Kreisverwaltung führt zurzeit Gespräche mit dem Landkreis Hildesheim über eine mögliche Fusion, über die am Ende die Kreistage entscheiden müssen.

Quelle: pif

Ein möglicher Knackpunkt im Endspurt möglicher Verhandlungen könnten die Kosten für die Förderung der Kinder in Tageseinrichtungen und der Tagespflege sein. Während der Landkreis Peine mit rund drei Millionen Euro die Betriebskosten übernimmt, unterhält der Landkreis Hildesheim ein aufwendiges Zuschuss-System, das insgesamt rund 20 Millionen Euro umfasst. Würde der Landkreis die Regeln aus Hildesheim übernehmen, müssten zusätzlich rund 7,2 Millionen Euro aufgewendet werden.

Zum Vergleich: Wenn die Hildesheimer auf die Leistungen verzichten würden, könnte dort die Kreisumlage auf unter 50 Prozent sinken, in Peine sänke sie nur auf rund 55 Prozent. Das Interesse der Gemeinden und der Stadt im Peiner Land sei entsprechend groß, die Hildesheimer Regel zu übernehmen, weil es sie finanziell deutlich besser stellt.

Von großem Interesse für die Bürger bei einer möglichen Fusion ist vor allem, ob sie künftig längere Wege haben. Nach derzeitigem Stand bliebe das Gesundheitsamt in Peine, genauso die Sozialverwaltung und auch das Jobcenter der Optionskommune. „Die Hildesheimer scheinen bei einem Zusammenschluss auch die Option ziehen zu wollen“, sagte Buhmann.

Das Jugendamt und die Jugendhilfe ist in Hildesheim dezentral organisiert, es gibt auch Angebote in der Fläche. „Das planen wir für Peine aktuell aber auch“, sagte Buhmann und verwies auf eine geplante Zweigstelle in Vechelde. Dort soll es für Bewohner aus Vechelde, Lengede und Wendeburg Beratung geben. Das Projekt ist zunächst auf zwei Jahre begrenzt. Offen ist, ob die Peiner die Reihenuntersuchung der vierjährigen Kinder nach Hildesheimer Vorbild übernehmen. Dort ist ein Sozialpädagoge dabei, was in Peine nicht der Fall ist.

pif

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