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Vom Ständchen im Bus und leckerem Härke-Pils-Eis

Freischießen-Splitter Vom Ständchen im Bus und leckerem Härke-Pils-Eis

Immer wieder schreibt das Leben kleine Randnotizen - auch beim Peiner Freischießen. Einige haben wir hier festgehalten.

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Peine. Defekter Musiker-Bus: Während ihrer Ständchen-Tour blieb den Neuen Bürgern und ihren Spielleuten der Bus liegen. Alle befürchteten schon, sie müssten nun von der Bürgerschänke bis zu ihrer nächsten Station tief in die Südstadt zu Fuß gehen, erzählte Vormarschierer Stefan Eßmann. Doch ein freundlicher Busfahrer, der gerade eine Leerfahrt hatte, nahm die Musiker gern auf und brachte sie auch an ihr Ziel. Als „Entgelt“ wünschte er sich einen schmissigen Marsch, den die Neuen Bürger gleich im Bus anstimmten.

Freundschaftliche Beziehungen zwischen den Korporationen: 1000 Euro haben zehn Turnerbrüder vom Vater Jahn Peine gesammelt, um die aufwendige Sanierung des Saales der Schützengilde zu Peine (PAZ berichtete) zu unterstützen. Das Geld nahmen gestern Morgen Gilde-Hauptmann, Andreas Höver und Adjutant Jörg Buchberger entgegen. Die große Verbundenheit währt spätestens seit 1958. Damals hatte die Gilde den Parkettboden aus dem alten Gilde-Saal gestiftet, der dann in der „Vater Jahn Turnhalle“ an der Marktstraße wieder verlegt worden ist.

Traditionell proklamierte am Samstag der Spielmannszug seine Könige, übrigens zum zweiten Mal im Garten von Nina und Martin Köhler. Christine Nickel wurde Spielmannszugkönigin. Die weiteren Plätze belegten: Frank Bührig, Torsten Aedtner, Bernd Senkewitz, Mandy Neumann. Die neue Jugendkönigin heißt Beate Windel, sie verwies Ihre Zwillingsschwester Simone auf Platz zwei. Lutz Schoepe wurde für 35 Jahre Treue und Torsten Aedtner für zehn Jahre Treue geehrt.

Großer Bahnhof am Samstagvormittag auch bei den Peiner Stadtwerken. Seit mehr als zehn Jahren lädt Peines Energieversorger die Korporationen und ihre Spielleute sowie zahlreiche Gäste aus Politik, Gesellschaft und Wirtschaft ein. Die meisten Spielmannszüge fühlten sich vom Team um Stadtwerke-Chef Ralf Schürmann so gut bewirtet, dass sie zahlreiche Zugaben zum Besten gaben. Die Gäste ließen es sich bei strahlendem Sonnenschein gut gehen und einige von ihnen wanderten nach dem Ende der Veranstaltung bei den Stadtwerken in die Woltorfer Straße ein Stück weiter runter, um dort bei den Ständchen für den Bürgermeister weiter das Frei Freischießen-Gefühl zu genießen.

Exklusives und urtypisches Peiner Eis serviert zurzeit die Eisdiele Bernauer. Jens Jablanovszky kreierte pünktlich zum Peiner Freischießen eine neue Version des Härke-Pils-Eises. „Auch mit neuer Rezeptur“, sagt der Eis-Spezialist schmunzelnd. Es sei eine echte Herausforderung gewesen, die Eis-Süße mit dem herben Geschmack des Peiner Gerstensafts zu verbinden. Fest steht: Viele Korporierte haben in den vergangenen Tagen schon probiert – und halten das Eis für sehr erfrischend.

Thorsten Pifan

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