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Polizei zieht positive Freischießen-Bilanz

Peine Polizei zieht positive Freischießen-Bilanz

Peine. Eine erfreuliche Freischießen-Bilanz zogen am Donnerstag Peines Polizei-Chef Thorsten Kühl und Kripo-Chef Michael Sock.

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Peines Polizei-Chef Thorsten Kühl und Kripo-Chef Michael Sock zogen gestern eine Freischießen-Bilanz.

Quelle: A

Es gab kaum Zwischenfälle, insgesamt ist das Fest der Feste in Peine aus Sicht der Polizei „sehr friedlich abgelaufen“. Kühl, der erst seit Anfang Juli offiziell im Amt ist, lobte: „In der riesigen Menge an Besuchern waren anscheinend überwiegend vernünftige Leute.“

Einige kleinere Vorfälle gab es aber doch. So sei etwa eine Gruppe Jugendlicher aufgefallen, die unter anderem mit Laser-Pointern Besucher provoziert hatte. Es folgte eine sogenannte Gefährderansprache. Als diese nicht griff, wurden fünf Personen ein Platzverbot erteilt. Bereits im Vorfeld des Freischießens hatten die Ordnungsbehörden sieben Stadtverbote für „alte Bekannte“ ausgesprochen und zusätzlich acht Gefährderansprachen geführt. Diese Personen mussten sich an der mobilen Wache anmelden, um aufs Freischießen zu dürfen.

An konkreten Delikten wurden im Zuge des Freischießens drei Körperverletzungen und in einem Fall Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte verzeichnet. Zwei Personen wurden zur Ausnüchterung ins Polizeigewahrsam genommen. Im Stadtgebiet kam es zu mehreren Sachbeschädigungen. Ob diese im direkten Zusammenhang zum Fest standen, sei jedoch schwer nachvollziehbar, sagte Sock.

Auffällig sei in diesem Jahr die hohe Zahl alkoholisierter Fahrradfahrer gewesen. Der Höchstwert lag bei 2,35 Promille, bei einer 16-Jährigen wurde ein Wert von 1,6 Promille festgestellt. Kühl betonte, dass acht Personen „nebenbei“ erwischt wurden, wobei das Hauptaugenmerk auf anderen Delikten lag. Sock ergänzte: „Das Auto stehen zu lassen ist gut, allerdings sollte man bei Alkoholgenuss auch überlegen, ob man noch Fahrrad fährt.

Ein besonderes Lob sprach Kühl der Freischießen-Einsatzleiterin Anke Plasa-Friehe aus, die für die Vorbereitung und die Vor-Ort-Präsenz auf dem Festplatz zuständig war. Über die fünf Freischießentage war die Polizei mit vier Reitern, mehreren Hundeführern, 40 eigenen Einsatzkräften und zusätzlicher Verstärkung durch 20 Kollegen der Bereitschaft vertreten. Eine starke Präsenz besitze durchaus eine präventive Wirkung, bestätigten Kühl und Sock.

Für den neuen Polizei-Chef war das Freischießen auch persönlich ein besonderes Erlebnis: „Ich bin wirklich beeindruckt wieviel hier los ist.“

mic

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