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Königsfrühstück: Bildungs-Spielleute bekommen Urlaub

TSv Bildung Königsfrühstück: Bildungs-Spielleute bekommen Urlaub

Im 150. Jubiläumsjahr des TSV Bildung Peine feierte der Verein gestern sein Königsfrühstück. Knapp 180 Gäste waren in das Zelt auf dem Hagenmarkt gekommen. Nach den Grußworten startete Andreas Meier, Ratsherr und Bürgermeister von Schmedenstedt, mit einem historischen Ausflug in die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts.

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Peine. Im Jahr 1863 wurde der Peiner TSV Bildung gegründet: „Im selben Jahr, wie TSV Bildung wurde auch das Deutsche Rote Kreuz gegründet, die Londoner Untergrundbahn fuhr ihre erste Strecke unterhalb der Stadt – und in Peine wurde eben ein Verein für Handwerks-Gesellen gegründet“, sagte er. Sie sollten die Möglichkeite bekommen, rechnen, singen und zeichnen zu lernen. Nach und nach entstand eine Sammlung von etwa 1000 Büchern.

Er hatte auch Themen aus der Politik mitgebracht, über die er reden wollte: den Rückgang der Schülerzahlen in Peine, das Lindenquartier und die Krise in der Stahlindustrie. Sein Wunsch bezüglich der rückläufigen Schülerzahlen ist, dass die betreffenden Schulen nicht einfach geschlossen und zusammengestrichen werden: „Vielleicht kann man da noch zu einer anderen Lösung kommen“, sagte Meier.

Für das Lindenquartier hatte er eine ganz eigene Vision, die sich aus den Vorschlägen vieler Peiner zusammensetzte, die sie bereits abgegeben haben: Auf dem Außengelände solle ein Seniorenzentrum entstehen, unterirdisch könnte er sich eine Bowlingbahn vorstellen. Während in der Krise bei Peiner Träger im Moment Stellenstreichungen anstehen, hofft Meier darauf, dass die Qualifikation der Auszubildenden nicht auf der Strecke bleiben muss.

Die Spielleute des TSV Bildung ehrten drei ihrer langjährigen Mitglieder: 50 Jahre war Karl Heinz „Kalle“ Kruppa Schriftwart. Auch der ehemalige Vergnügungspräsident Detlef Caspari sowie der vorangegangene Abteilungsleiter Uwe Kruppa wurden geehrt und bekamen eine Überraschung. Zusammen mit ihren Ehefrauen, die lange Jahre die Vorstands- und Vereinsarbeit im Hintergrund unterstützt haben, bekamen sie jeweils ein Wochenende zu zweit geschenkt. Ob sie das allerdings auch zusammen antreten, ist ihnen, so der stellvertretende Abteilungsleiter Thorsten Hopp schmunzelnd, freigestellt.

Ines Nastali

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