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Kessler beim Königsfrühstück: Kritik am Vorgehen des Kreises bei der Fusion

Freischießen Peine Kessler beim Königsfrühstück: Kritik am Vorgehen des Kreises bei der Fusion

Peine . Klare Worte zum Thema Kreisfusion fand Peines Bürgermeister Michael Kessler (SPD) gestern Morgen in seiner Rede anlässlich des Königsfrühstücks zu Ehren des neuen Bürgerkönigs Kay-Simon Knuth im Bürger-Jäger Heim.

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Deutliche Worte beim Königsfrühstück: Bürgermeister Kessler (3.v.l.) wünscht weniger Hast bei einer möglichen Kommunalfusion.

Quelle: Massel

Kessler erklärte einerseits, dass es nachvollziehbar sei, wenn sich der hoch verschuldete Kreis Peine nach einem Partner umschaue. Doch andererseits kritisierte der Bürgermeister: „Der Gedanke, sich nach einem Partner umzuschauen, überkam Landrat Franz Einhaus allerdings recht plötzlich, und auch die Stadt vernahm die Botschaft mit Überraschung. Zumal die erste Braut, auf die sein Auge fiel, Hildesheim war. Zu Hildesheim haben wir Peiner keine Beziehungen und da hilft auch die gemeinsame 550-jährige Geschichte im Bistum nichts, denn wer kann sich noch an die Zeit vor 1803 erinnern?“

Vielmehr gingen die gewachsenen Strukturen aus Peine heraus nach Braunschweig oder Hannover. „Allein deshalb wäre ein politisches Andocken an eine der beiden Städte wesentlich nahe liegender. Und wenn Hannover nicht will, weil die Region bereits sehr groß ist, müssen intensive Gespräche mit Braunschweig geführt werden“, forderte Kessler. Und das alles mit dem Zeitfenster 2021, „um nicht alles unter dem Druck des Wahltermins 2016 zu sehen“.

Peine, Freischiessen 2014, Koenigsfruehstueck Buergerkoenig, Kay-Siemon Knuth, Foto: Isabell Massel

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Die Stadt Peine werde die Ergebnisse von Fusions-Verhandlungen – gleich mit wem – sehr genau auf den Prüfstand nehmen und nur das mittragen, was im Interesse der Fuhsestadt liege. Der Bürgermeister: „Landkreise kommen und gehen, und niemand merkt es so richtig. Städte aber bleiben, weil die Bürger und Bürgerinnen sich mit ihnen identifizieren.“

All dies bestärke Kessler in seiner Ansicht, die er von Anfang an vertreten habe: „Wir brauchen Zeit. Die Zielsetzung, dass 2016 alles unter Dach und Fach sein muss, ist nicht haltbar.“ Es gab großen Applaus von den Zuhörern.

tk

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