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Der PAZ-Test: Auf den Rummel, fertig, los!

Peine Der PAZ-Test: Auf den Rummel, fertig, los!

Peine . Das Freischießen ist eröffnet und mit ihm der große Rummel auf dem Peiner Schützenplatz. Von Entenangeln bis Breakdancer, von Spiegelkabinett bis Kinderkarussell. Es wird den jungen und junggebliebenen Besuchern einiges geboten. PAZ-Redakteur Jonas Szemkus machte den Rummeltest und probierte einige Attraktionen aus.

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Voodoo-Jumper: Nach Spaß sieht das zwar nicht aus – war es aber.

Los geht's!

Ich habe Höhenangst, und wenn ich mich schnell drehe, wird mir sofort schlecht – damit besitze ich die besten Voraussetzungen, die Fahrgeschäfte und Attraktionen auf dem Peiner Freischießen zu testen.

Berg- und Talbahn

Die „Troika“ ist bei den Tropentemperaturen super! Immer wieder spritzt mir während der Fahrt Wasser ins Gesicht, obendrein kühlt der Fahrtwind bei Tempo 40. Das Fahrgeschäft ist für Jung und Alt zu empfehlen.

Hau den Lukas

Der Klassiker! Der Hau-den-Lukas-Stand ist seit Mitte der Siebziger ständiger Gast beim Peiner Freischießen. Macht Spaß und in der Gruppe kann man – im wahrsten Sinne – besonders gut die Muskeln spielen lassen. Mein Ergebnis verrate ich nicht. Nur so viel: Ich glaube, mir fehlt die richtige Technik...

Voodoo-Jumper

Ich nehme in einem der Doppelsitze Platz – neben mir sitzt Isabell. Sie ist 13 und grinst wie ein Honigkuchenpferd. Ich erleide hingegen (fast) Todesangst, als der „Jumper“ sich zum ersten Mal im Kreis dreht. Die Kabinen hüpfen hoch und runter, drehen sich wild umher. Ich werde lockerer. Nach kurzer Zeit macht es richtig Spaß. Man kann also auch mal über seinen Schatten springen – oder eben den leicht reizbaren Magen ignorieren. Es lohnt sich.

Rocket

Auf Deutsch übersetzt heißt Rocket Rakete. Eine Ariane-5-Rakete muss etwa acht Kilometer pro Sekunde schnell fliegen, um die Erdumlaufbahn zu verlassen. Jetzt wissen sie auch, wie schnell ich mich nach dem Foto verdrückt habe. Das Karussell dreht sich im Kreis, mehrere Meter geht es hoch und runter. Das ist nichts für meinen empfindlichen Magen, sieht aber beeindruckend aus. Angstfreien Peinern macht das sicherlich jede Menge Spaß.

Crazy-Mouse

Die „Verrückte Maus“ ist eine kleine Achterbahn mit zwei Drops. Die Wagen drehen sich bei einigen Kurven um die eigene Achse. Macht auch meinem Weichei-Magen nichts aus und bieten einen tollen Blick über den Festplatz.

Losbude

Jeder kennt sie, vor allem Kinder lieben das Mini-Glückspiel. Ich dampfe mit zwei Riesen-Teddybären ab. Zugegeben: So viel Glück, wie es zunächst den Anschein erweckt, hatte ich an der Losbude von Ramon Lambertz nicht wirklich. Und die Teddys habe ich nach dem Bild auch wieder abgegeben. Ich musste.

Der Abschluss

Ich bin verschwitzt – „aber immerhin am Leben“, brüllt eine innere Stimme mich an. Ich glaube, es ist mein Magen. Er muss besänftigt werden, und so gönne ich mir am Ende meiner Rummel-Tour dann auch noch ein kulinarisches Erlebnis: das grün-rote Freischießen-Eis am Bremer Eispalast. Das schmeckt bei der sommerlichen Hitze noch einmal doppelt so gut und bildet einen super Abschluss eines tollen Rummel-Nachmittags, an dessen Ende zumindest eines feststeht: Das Peiner Freischießen bietet viele abwechslungsreiche Attraktionen für Groß und Klein – ich bleibe aber auch dieses Jahr lieber beim Entenangeln. Dem Magen zuliebe.

Von Jonas Szemkus

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