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Bürgersöhne: Das Corps der jungen Wilden

Die Korporationen Bürgersöhne: Das Corps der jungen Wilden

Höhepunkt für alle Korporationen im Peiner Land ist unbestritten das Peiner Freischießen. Doch die Angebote und Aktivitäten der sieben Korporationen sind vielfältig und über das ganze Jahr verteilt. In einer Serie stellt die PAZ das Programm der Korporationen vor. Heute: Das Corps der Bürgersöhne.

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Peine. Das Corps der Bürgersöhne, kurz CdB, ist die Korporation der Jungen und Junggebliebenen – eben der Junggesellen. Entsprechend geht es bei manchen Veranstaltungen hoch her, die Mitgliedschaft ist „auf eigene Gefahr“.

Denn schon im Frühjahr starten die Junggesellen ihr Himmelfahrtskommando, pünktlich zum Vatertag bauen sie am Junggesellenzelt auf dem Schützenplatz eine Vatertagsstation auf. Das hat Tradition seit 2010 und ist schon eine echte Tradition – denn was zwei Mal hintereinander stattfindet, hat beim CdB Tradition.

Bereits im März haben die Junggesellen ihre kleine Majestät mit einem zünftigen Ball gefeiert. Neben den Annehmlichkeiten eines Ballabends wird jedes Jahr eine Tombola mit vielen Sachpreisen organisiert.

Zur Herbstzeit findet dann der Königsball der Freischießen-Majestät statt. Waschechte Junggesellen sagen: „Wohl mit das Schönste, was einem Junggesellen im CdB passieren kann: die Feier der eigenen Königswürde.“ Meist geht es bis in die frühesten Morgenstunden und das Mobiliar wird häufig arg beansprucht.

Zur gleichen Jahreszeit ziehen die Junggesellen auf Schusters Rappen mit Bollerwagen durch die Stadt und das Umland. Hufeisenwerfen, Bogenschießen und Countrymusik mit Lagerfeuerromantik werden dabei genauso liebevoll zelebriert wie ein Ausflug unter dem bayerischen Motto „O’zapft is“.

Alljährlich findet ein CdB-Kino statt: Dafür verwandeln sich die heiligen Hallen (für nicht Eingeweihte: das Junggesellenzelt) in ein zugegebenermaßen rustikales, aber urgemütliches Vorstadtkino.

Das CdB sei der Sauerteig des Peiner Freischießens, heißt es oft. Und gerade deswegen braucht es immer wieder neue und frische Ideen. Die werden zum Beispiel beim CdB-Camp entwickelt. Gleichzeitig ist das Camp auch Nachwuchslager mit Singen am Lagerfeuer, Flöße bauen oder Schokoküssen vom Kopf schießen – mit Wasserpistolen.

Alle zwei Jahre organisiert der passive Vorstand, das sind die Junggesellen, die keine Junggesellen mehr sind, einen Familien- und Seniorennachmittag. Dort haben die Senioren und Witwen der verstorbenen Mitglieder die Möglichkeit, in Erinnerungen zu schwelgen.

Das ist aber noch längst nicht alles, was bei den Junggesellen so passiert. In Kurzform noch weitere Veranstaltungen: Minigolfturnier, Kartfahren, Sommerbiathlon in Stederdorf, Tauziehen beim Highland Gathering und für das Kind im Manne: Carrerabahn-Rennen.

Thorsten Pifan

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