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Aktive Passive üben jährlich das Peiner Freischießen

Peiner Walzwerker Verein Aktive Passive üben jährlich das Peiner Freischießen

Das Peiner Freischießen lebt von seinen Traditionen und trotzdem oder gerade deswegen besteht immer wieder die Gefahr, dass mal etwas schief gehen kann. Um ganz sicher zu sein, dass auch nichts vergessen wird, üben die Aktiven Passiven aus dem Peiner Walzwerker Verein jedes Jahr den Ablauf des Peiner Freischießens.

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Peine. Da gibt es, na klar, den König. Im vergangenen Jahr war das Robert Wilke, der deshalb in diesem Jahr den ersten Schuss auf die Königsscheibe abgeben durfte. Die Freischießen-Probe bei den Walzwerkern geht im Laufschritt vonstatten, schließlich bleibt dafür nur ein Abend Zeit.

Also sind die Aspiranten für den Königstitel schnell bei der Sache, um ebenfalls ein sicheres Auge zu beweisen. Doch bevor die Spannung gelöst wird, muss das „Peiner Volk“ erst aufwarten, und dann abwarten, bis der Bürgermeister dem scheidenden König die Insignien abgenommen hat. Unter dem Hut des Bürgermeisters steckte übrigens niemand anders als Günter Kerzel, der die Aktiven Passiven vor exakt fünf Jahren ins Leben gerufen hat.

Dann wurde es ernst und spannend: Klaus Schuster gab bei der Probe den besten Schuss ab. Eine besondere Freude für den Schützen – auch wenn sich sein größter Wunsch noch nicht erfüllt hat. Denn die Königswürde der Walzwerker hatte er bisher nicht inne.

Da die Aktiven Passiven in diesem Jahr ihr Fünfjähriges feiern, gab es auch eine Jubiläumsplakette, auf die geschossen wurde. Dabei hatte Detlef Stasch des beste Auge und sicherte sich die Trophäe.

Doch was wäre das Peiner Freischießen ohne das „Höhenfeuerwerk“? Klar, dass die Walzwerker bei ihrem Übungsabend auch ein Feuerwerk abbrennen – allerdings ist es Pyrotechnik im Kleinformat.

Anschließend genossen die Walzwerker das Königsfrühstück. Und weil es so schön gesellig war, ging es gleich zum Tanz über. Als DJ hatten die Walzwerker Günter Kerzel engagiert, der sogar zwei von ihm getextete und komponierte Lieder mitgebracht hatte.

Beim Ersten, „Peiner Freischießen“, sangen und schunkelten alle mit. Beim zweiten Lied ging es um den Peiner Walzwerker Verein.

Das Fazit von diesem Abend: Jetzt kann nichts mehr schief gehen – und das Freischießen kann kommen.

Thorsten Pifan

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