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Vater kann Mord an Kindern nicht erklären

Prozess nach Familientragödie Vater kann Mord an Kindern nicht erklären

Der wegen der Tötung seiner vier Kinder angeklagte Vater aus Groß Ilsede hat nach Aussage des psychiatrischen Gutachters keine Erklärung für den Mehrfachmord. Der 37-Jährige habe wohl aus Angst heraus gehandelt, die Kinder zu verlieren, sagte der Sachverständige Johannes Pallenberg am Mittwoch im Landgericht Hildesheim.

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Peine/Hildesheim. Er ist derzeit in einer Psychiatrie untergebracht. "Ich wollte, dass wir alle zusammen sind", habe der Angeklagte ihm gegenüber geklärt. Dem Vater wird vorgeworfen, seine drei fünf- bis neunjährigen Söhne sowie die zwölfjährige Tochter mit einem Teppichmesser umgebracht zu haben, während die Mutter im Urlaub war.

Der anschließende Selbstmordversuch misslang. Pallenberg sieht die Voraussetzungen für eine weitere Unterbringung des 37-Jährigen in einer Psychiatrie für gegeben. Er werde wohl noch über Jahre selbstmordgefährdet sein.

Die Tat sei wohl nicht vorgeplant gewesen, vielmehr habe der Angeklagte offensichtlich in einer Art Selbstmordwahn einfach einen Schalter umgelegt. Nach Auffassung des Experten lebt der Vater nur noch wegen der 24 Stunden-Überwachung.

dpa

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