Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / -4 ° wolkig

Navigation:
SPD-Parteivorsitzender Sigmar Gabriel besuchte PAZ

Peine SPD-Parteivorsitzender Sigmar Gabriel besuchte PAZ

Trotz Wahlkampf-Stresses besuchte gestern ein gut gelaunter SPD-Parteivorsitzender Sigmar Gabriel gemeinsam mit dem Peiner Bundestagsabgeordneten Hubertus Heil und dem Landtagsabgeordneten Matthias Möhle die PAZ. Gabriel wurde von PAZ-Geschäftsführer Gordon Firl begrüßt und kurz durch das Verlagshaus an der Werderstraße geführt.

Voriger Artikel
Steinmeier fordert: „Bundesamt in Peine ansiedeln!“
Nächster Artikel
Busemann sprach mit Wohlfahrtspflege-Vertretern

Vor dem PAZ-Verlagshaus: SPD-Chef Sigmar Gabriel (3.v.l.) mit (von links): Matthias Möhle und Hubertus Heil von der SPD sowie Gordon Firl, Dirk Borth und Thomas Kröger von der Peiner Allgemeinen Zeitung.

Quelle: im

Der Sozialdemokrat machte im Gespräch deutlich, dass es jetzt in die finale Phase der Bundestagswahl gehe und dass die SPD trotz negativer Umfrage-Ergebnisse weiter an einen Sieg von Kanzlerkandidat Peer Steinbrück glaube. „Ich als Fußballfan weiß natürlich, dass über einen Sieg manchmal erst in der Verlängerung entschieden wird. So ist es auch in der Politik“, so Gabriel. Der Goslarer wünscht sich auch, dass die Wahlbeteiligung hoch ist, „denn in vielen Ländern der Welt kämpfen die Menschen verzweifelt für freie Wahlen“. Da dürften die Wähler in Deutschland nicht desinteressiert den Urnen fern bleiben.

Was würde die SPD sofort ändern, wenn Sie an die Macht käme? Dazu sprach er Klartext: „Wir würden den gesetzlichen Mindestlohn einführen und die Leiharbeit einschränken. Denn Arbeit muss in Deutschland wieder etwas wert sein. Wer viel arbeitet, soll auch anständig bezahlt werden und von seinem Lohn leben können.“

Und in der Energie-Politik müsse das schwarz-gelbe Chaos beendet werden. „Es muss wieder Transparenz her, und der unberechenbare Kurs vom bisherigen CDU-Umweltminister Peter Altmaier muss gestoppt werden.“

Der Ausstieg aus der Atomkraft sei richtig, er müsse aber planvoll stattfinden. Diese Unberechenbarkeit bekomme ja leider auch das Stahlwerk Peiner Träger zu spüren. Gabriel: „Wir als SPD sind dafür, dass energieintensive Unternehmen weiter weitreichend von Abgaben freigestellt bleiben.“ Das komme dem Standort Peine zugute.

Daneben begrüßt es der SPD-Chef, dass Einbecker die Peiner Härke-Brauerei übernommen hat. „Denn ich bin früher zeitweise als Bierfahrer für die Einbecker-Brauerei gefahren. Deswegen habe ich eine besondere Beziehung zu der Firma. Das ist ein gutes Unternehmen, das glücklicherweise Härke gerettet hat.“

Das ausführliche Interview mit Sigmar Gabriel lesen Sie in der gedruckten PAZ.

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Lesen Sie alles rund um das traditionsreiche Peiner Fest. mehr

Rückbau auf dem Telgter Elmeg-Gelände
Veranstaltungen

Welche Veranstaltungen und Termine gibt es im Peiner Land? In unserer Datenbank finden Sie alle Infos. mehr

Sudoku

Das Zahlenrätsel Sudoku in verschiedenen Schwierigkeitsgraden

Kinoprogramm

Jeden Donnerstag neu: alle Filmstarts in Peine und Umgebung