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Gesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) darf das Klinikum Peine nicht besuchen

Peine Gesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) darf das Klinikum Peine nicht besuchen

Peine. Wirbel um den Besuch von Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr in Peine: Der FDP-Politiker wird am Mittwoch, 28. August, an der Fuhse erwartet. Kurzfristig wurde der Termin nun aber ins Schützenhaus verlegt (PAZ berichtete), denn eigentlich wollte Bahr das Klinikum Peine besuchen.

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Wirbel um den Besuch von Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr.

Quelle: dpa

Eine Anfrage der FDP lag vor. Organisiert hatte den Auftritt der Peiner FDP-Bundestagskandidat Ernst Schreiber. Ein Beschluss des Aufsichtsrats der AKH-Gruppe in Celle, zu der das Peiner Klinikum gehört, untersagt den Besuch jedoch.

Denn dabei handele es sich um Wahlkampf. Und Politiker-Besuche seien innerhalb von drei Monaten vor der Bundestagswahl entsprechend nicht erwünscht, argumentiere das Gremium. Ein Argument, das Vertreter der Gewerkschaft Verdi nicht nachvollziehen können. Denn schließlich habe die FDP die Anfrage gestellt, eine Veranstaltung im Klinikum mit Vertretern aus allen Gesundheitsberufen zu organisieren, erklärt Axel Burgdorf, Verdi-Vertrauensleute-Sprecher im Klinikum Peine. Mit Wahlkampf allein habe das nichts zu tun, bekräftigt auch Axel Reichinger, Gewerkschaftssekretär Verdi Süd-Ost-Niedersachsen. Burgdorf und Reichinger bezeichnen den Besuch vielmehr als Chance, mit dem Verantwortlichen in der Krankenhaus-Politik ins Gespräch zu kommen.

Das geht nun nicht. Denn auch im Schützenhaus dürfen die Mitarbeiter des Klinikums nicht öffentlich auftreten. Burgdorf bedauert das ausdrücklich, denn so werden bei der Diskussion die Vertreter der größten Gesundheitseinrichtung im Peiner Land fehlen - auch der Betriebsrat, dessen Vorsitzender Axel Burgdorf ist.

Das Klinikum Peine ist für Daniel Bahr keine Unbekannte. Der Politiker, damals noch nicht Minister, hatte den Standort bereits 2008 besucht und sich über die vernetzten Strukturen der Gesundheitsversorgung im Peiner Land informiert. „Damals ist gerade die Ambulanz der Kassenärzte eingerichtet worden“, erinnert sich Burgdorf.

Arturo Junge, Geschäftsführender Direktor des Klinikums Peine, äußerte sich gestern nur kurz: „Wir sind an den Beschluss des Aufsichtsrates gebunden“, sagte er.

pif

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