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Das sind die Kandidaten für Peine

Bundestagswahl Das sind die Kandidaten für Peine

Peine. Bis zur Bundestagswahl am Sonntag, 22. September, sind es nur noch dreieinhalb Wochen. Wer als Volksvertreter künftig in Berlin arbeiten darf, entscheiden die Wähler. Im Landkreis Peine gibt es etwa 102 500 Wahlberechtigte, im gesamten Wahlkreis, zu dem auch Gifhorn gehört, sind es rund 216 000. Neun Direktkandidaten stellen sich zur Wahl. Die PAZ stellt die Politiker auf dieser Seite vor.

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Die SPD schickt erneut Hubertus Heil ins Rennen. Der 40-jährige Politikwissenschaftler ist seit 2009 stellvertretender Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion. Heil, der seit 1998 im Bundestag tätig ist, gilt als einer der aussichtsreichsten Direktkandidaten. Gute Chancen werden allerdings auch der Kandidatin der CDU, Ingrid Pahlmann, zugesprochen. Die 55-Jährige engagiert sich in Gifhorn seit mehreren Jahren erfolgreich in der Kommunalpolitik.

Die Grünen schicken Monika Berhan aus Bründeln ins Rennen, auch der Kandidat der Linken, Jürgen Eggers, ist ein Peiner. Weitere Kandidaten sind: Ernst Schreiber (FDP), Matthias Stoll (Piraten), Klaus-Dieter Schlottmann (PBC), Matthias Moncef Djelassi (Freie Wähler) und René David Grahn (NPD).

Die Grünen schicken Monika Berhan aus Bründeln ins Rennen, auch der Kandidat der Linken, Jürgen Eggers, ist ein Peiner. Weitere Kandidaten sind: Ernst Schreiber (FDP), Matthias Stoll (Piraten), Klaus-Dieter Schlottmann (PBC), Matthias Moncef Djelassi (Freie Wähler) und René David Grahn (NPD).

Die SPD schickt einen alten Bekannten ins Rennen: Hubertus Heil tritt zum fünften Mal für den Bundestag an. Der 40-jährige Politikwissenschaftler ist seit 1998 im Bundestag, war von 2005 bis 2009 Generalsekretär und ist seit 2009 stellvertretender Fraktionsvorsitzender. Der Vater eines Sohnes tritt für einen „vorsorgenden Sozialstaat ein, der Kinder früh und individuell fördert“. Heil: „Darüber hinaus kämpfe ich für gute Arbeitsbedingungen und einen gesetzlichen Mindestlohn, von dem man leben kann.“
Für die CDU geht Ingrid Pahlmann aus Wilsche (Kreis Gifhorn) ins Rennen. Die 55-Jährige ist Ratsfrau in der Stadt Gifhorn und dort Fraktionschefin, bei den Landfrauen aktiv und arbeitet in der Landwirtschaft. Sie hat drei erwachsene Kinder. Als mögliche Schwerpunktthemen nennt sie Mittelstandsförderung und vor allem den ländlichen Raum mit Blick auf den demografischen Wandel. „Ich bin nicht dafür, Alte in die Städte zu verpflanzen. Infrastruktur, Nahverkehr und Nahversorgung werden uns beschäftigen.“
Für die Grünen geht Monika Berkhan aus Bründeln (Gemeinde Hohenhameln) in den Bundestagswahlkampf. Die 56-Jährige ist seit ihrem Abitur politisch aktiv und arbeitet als Projektleiterin in der IT-Branche. Politisch war sie bisher eher im Hintergrund aktiv. Fachkräftemangel und Einwanderungspolitik, aber auch der Atomausstieg sind unter anderem Themen der dreifachen Mutter: „Wir bauen Atomkraftwerke und wissen nicht, wohin mit dem Müll. Daran hat sich bis heute nichts geändert.“
Für die Linke geht Jürgen Eggers aus Peine ins Rennen um ein Bundestagsmandat. Der Industriemechaniker ist 55 Jahre alt, Kreisvorsitzender der Peiner Linken sowie Ratsherr der Stadt Peine und hat fünf erwachsene Kinder. „,100 Prozent sozial‘ heißt, dass der Kampf um soziale Gerechtigkeit unser Leitgedanke für den Wahlkampf ist. Wir reden nicht nur über Armut und schlechte Jobs, sondern auch über steigende Energiepreise oder soziale Selektion durch unser Bildungssystem.“
Ernst Schreiber aus Schönewörde geht für die FDP an den Start: Der in der Telekommunikation tätige Ingenieur, Vater eines erwachsenen Sohnes, will in den Bundestag. Er war von 2006 bis 2011 im Samtgemeinderat Wesendorf, ist seit 2006 im Gemeinderat. „Ich engagiere mich in der FDP, weil sie für die Freiheit des Einzelnen steht und die Eigenverantwortung der Bürger für ihr Handeln bei der FDP den höchsten Stellenwert besitzt. Leistungswillige sollen das von ihnen Erschaffene behalten dürfen.“
Matthias Stoll aus Gifhorn will für die Piraten den Bundestag entern. Der 48-Jährige aus Neubokel ist Dellentechniker in der Automobilbranche und bereits 2009 für Bundes- und dieses Jahr für Landtagswahlen angetreten. Der Vater von zwei Kindern engagiert sich „aus Notwehr“. „Wir würden die Bürgerrechte unserer Bürger nicht den guten Beziehungen zu anderen Schnüffelstaaten und der eigenen Neugier opfern.“ Weitere Themen: dezentrale regenerative Energien aufbauen, Fracking verbieten.
Für die Partei Bibeltreuer Christen (PBC) will Klaus-Dieter Schlottmann aus Gifhorn in den Bundestag. Der 64-jährige Lehrer für Fachpraxis an den Berufsbildenden Schulen II in Gifhorn ist Ratsherr der Stadt Gifhorn und in der Partei auf Landes- und Bundesebene engagiert und hat fünf erwachsene Kinder. „Die Familie ist eines der wichtigsten Themen. Ich bin froh, dass der Einstieg ins Betreuungsgeld gelungen ist. Wir nennen es Erziehungsgehalt“, sagt Schlottmann.
Die Freien Wähler schicken Mathias Moncef Djelassi aus Salzgitter ins Rennen um ein Bundestagsmandat für den Wahlkreis Gifhorn-Peine. Der 33-Jährige ist zweifacher Vater und selbstständiger Unternehmer in der Medienbranche sowie Raumgestalter und gehört seit diesem Jahr den Freien Wählern an. Seine Themen sind Umwelt- und Klimaschutz, Jugendhilfe und öffentliche Ordnung. Die Freien Wähler stehen außerdem für mehr Bürgerbeteiligung, etwa mit Volksbegehren und Volksentscheidungen.
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