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Bundesamt für kerntechnische Entsorgung: Hubertus Heil fordert Peine als Sitz

Peine Bundesamt für kerntechnische Entsorgung: Hubertus Heil fordert Peine als Sitz

Die Stadt Peine soll Standort für ein neues Bundesamt für kerntechnische Entsorgung werden. Dafür macht sich der Peiner SPD-Bundestagsabgeordnete Hubertus Heil stark. Einen entsprechenden Brief hat er gestern an den Thüringer Minister für Wirtschaft, Arbeit und Technologie, Matthias Machnig (SPD), übergeben, der Lengede besuchte. Ein weiterer Brief ist an Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU)unterwegs.

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Schacht Konrad: Hier soll radioaktiver Abfall mit geringer Wärmeentwicklung gelagert werden.

Quelle: A

„Ich fordere und wünsche mir, dass dieses Amt in Peine angesiedelt wird“, sagte Heil. „Hier gibt es das technische Knowhow für die Entsorgung atomarer Altlasten.“ So sei Peine der Sitz der Deutschen Gesellschaft zum Bau und Betrieb von Endlagern für Abfallstoffe (DBE). Heil nannte die Nähe zur TU Clausthal, zur TU Braunschweig, zum Bundesamt für Strahlenschutz in Salzgitter sowie die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe in Hannover. Die Stadt liege zentral in der Region, die durch Asse und Schacht Konrad belastet sei. „Der Bund ist eine Entlastung durch die Schaffung qualifizierter Arbeitsplätze schuldig“, betonte Heil. „Wir sind im Guten wie im Schlechten Kompetenzregion.“ Außerdem gebe es hier bisher keine Bundesämter und -behörden.

Hintergrund ist das Standortauswahlgesetz, das Grundlage für die bundesweite Suche nach einem Atommüll-Endlager ohne Vorfestlegung auf Gorleben sein soll. Es sehe unter anderem die Einrichtung eines Bundesamts für kerntechnische Entsorgung vor, das ein wissenschaftsbasiertes Such- und Auswahlverfahren gewährleisten solle, erläuterte Heil.

Peines Bürgermeister Michael Kessler (SPD) begrüßte die Initiative. „Ich würde mich sehr freuen, wenn wir eine reelle Chance hätten. Dies wäre eine großartige Bereicherung unseres Portfolios“, sagte er. „Es geht um viele hochqualifizierte Arbeitsplätze.“

„Eine wichtige und gute Initiative“, findet Landrat Franz Einhaus (SPD). „Ich hoffe, dass sie parteiübergreifend Unterstützung erhält. Wir brauchen in der jetzigen wirtschaftlichen Lage zukunftsweisende Impulse für Arbeitsmarkt und Arbeitsplätze.“

jti

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