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Zwergseidenhuhn-Küken Malti ist das Tier des Monats

Tier des Monats Zwergseidenhuhn-Küken Malti ist das Tier des Monats

Gemeinsam mit der PAZ stellt der IGS-Ökogarten in Vöhrum regelmäßig ein Tier des Monats vor: Diesmal ist es das Zwergseidenhuhn-Küken Malti.

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Frisch geschlüpft: Im IGS-Ökogarten gibt es Nachwuchs bei den Zwergseidenhühnern.

Vöhrum. Ein einzelnes, graues Hühnerküken schlüpfte überraschend in der Brutmaschine - keiner hatte wirklich damit gerechnet. Einsam rief es den ganzen Tag nach Eltern. „Egal wer kam, es wollte nur nicht allein sein“, berichtet Ökogarten-Leiterin Betina Gube. Das Küken wurde Malti getauft, nachdem es seinen ersten Tag im „Malteser Erste Hilfe Kurs“ in der IGS verbrachte.

Malti ist ein Zwergseidenhuhn, seine Eltern leben im Ökogarten. Aber wie kam es zu dem Einzelkind? Tweety, das kleinste Zwergseidenhuhn, begann vor einigen Wochen mit dem Brüten. Es war noch bitterkalt, nach zehn Tagen setzte sich die braune Buffy dazu. Wie viele Eier die beiden unter sich hatten, war auch nach drei Wochen nicht zu ermitteln, denn die Hennen gingen nicht vom Nest.

Es schienen nur fast täglich mehr Eier zu werden. Denn immer häufiger rollten einige unter den kleinen Hühnerbäuchen hervor, die dann leider länger auskühlten.

„So konnte das nichts werden, dachten wir uns, und lockten die Hennen nach einer bitterkalten Nacht mit leckerem Futter aus dem Nest“, berichtet Gube. Zum Vorschein kamen 17 Eier! Gube: „Wir staunten nicht schlecht und legten alle, ob kalt oder warm, weiß oder braun, gemeinsam in die Brutmaschine. Nur sechs Eiern wurde nach dem Durchleuchten eine Chance eingeräumt, aber alle sollten trotzdem in die Maschine - sicher ist sicher.

Vor Kurzem begann das Piepsen und das erste Küken schlüpfte, am Sonntag Nummer zwei und am Montag das dritte Tier. Alle sehen unterschiedlich aus. „Ob sie auch ohne künstliche Henne geschlüpft wären, ist fraglich“, sagt Gube.

„Sie werden im Haus aufgezogen. Die Küken werden wie ihre Eltern auf uns Menschen geprägt und damit genau so zu zahmen Mitarbeitern wie ihre Hühnereltern“, so Gube. Nach Aufhebung der Kontaktsperre wird die Hühnerschar dann langsam zusammengeführt.

Seidenhühner kommen aus der Mongolei und haben Federn wie Daunen, ohne Häkchen, so weich und flauschig wie Fell. „Katzenhühner“ hießen sie deshalb. Besucher müssen oft überlegen, ob sie überhaupt Vögel sind, denn die haben ja „richtige“ Federn.

  • Wer am morgigen Besuchersonntag nachschauen will, wie viele Geschwister noch aus den Eiern der „Eiszeit“ geschlüpft sind, kann den Ökogarten zwischen 10 bis 16 Uhr besuchen. Es kann auch das Pony geputzt und gefüttert werden. Zudem warten Bartagamen und Schlangen auf freundliche Streicheleinheiten. Der Eintritt für Kinder ist frei, Erwachsene zahlen zwei Euro.

ale

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