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Zweiter Fall der gefährlichen Geflügelpest bestätigt

Vogelgrippe Zweiter Fall der gefährlichen Geflügelpest bestätigt

Es gibt einen zweiten Fall der gefährlichen Vogelgrippe im Peiner Land. Der Höckerschwan, der vergangene Woche tot am Handorfer See gefunden wurde, trug auch das hochansteckende H5N8-Virus in sich. Das haben weitere Untersuchungen ergeben. Der Landkreis Peine hat deshalb ein weiteres Sperrgebiet eingerichtet.

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Blick auf den Handorfer Teich: Hier wurde ein toter Höckerschwan mit dem Vogelgrippe-Virus entdeckt.

Quelle: Michaela Gebauer

Landkreis Peine. Außerdem hat die Behörde das Beobachtungsgebiet rund um die zweite Fundstelle entsprechend erweitert. Bereits in der vergangenen Woche hatte es einen ersten Fall gegeben (PAZ berichtete). Eine Reiherente war tot am Eixer See gefunden worden. Auch sie war infiziert.

„Unser Fachdienst Veterinärwesen und Lebensmittelüberwachung hat nun nach den Vorgaben der Geflügelpest-Verordnung einen weiteren Sperrbezirk von drei und ein Beobachtungsgebiet von weiteren zehn Kilometern um den Fundort des Schwans eingerichtet“, sagte Landkreis-Sprecher Henrik Kühn. Im Sperrbezirk wird gehaltenes Geflügel klinisch auf Anzeichen der Geflügelpest untersucht, teilweise beprobt und unterliegt bestimmten Restriktionen. So dürfen im Sperrbezirk gehaltene Vögel, von diesen oder erlegtem Federwild stammendes Fleisch und Erzeugnisse sowie Bruteier für 21 Tage nach Festlegung des Sperrbezirkes nicht aus einem Bestand verbracht werden. Das Sperrgebiet umfasst jetzt nicht mehr nur Teile der Peiner Nordstadt, sondern auch fast die gesamte Südstadt sowie Teile der Gemeinde Ilsede.

Die Tierhalter müssen sicherstellen, dass an den Ein- und Ausgängen der Geflügelställe Matten oder Wannen mit Desinfektionsmittel angebracht werden und vor jedem Betreten und Verlassen benutzt werden. Betriebsfremde Personen dürfen die Geflügelställe nicht betreten.

Im Beobachtungsgebiet dürfen für die Dauer von 15 Tagen gehaltene Vögel nicht aus dem Beobachtungsgebiet verbracht werden.

Von Thorsten Pifan

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Blick auf den Handorfer Teich: Hier wurde ein toter Höckerschwan mit dem Vogelgrippe-Virus entdeckt.

Erneut gibt es einen Fall von Vogelgrippe in Peine. Ein toter, infizierter Höckerschwan wurde am Handorfer Teich 1 gefunden. Jetzt steht fest, dass er auch den aggressiven H5N8-Virus in sich trug. Vergangene Woche war bereits eine tote Reiher-Ente mit dem gefährlichen Erreger am Eixer See entdeckt worden.

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