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Zum neuen Schuljahr: Polizei bittet Autofahrer um erhöhte Aufmerksamkeit

Peine Zum neuen Schuljahr: Polizei bittet Autofahrer um erhöhte Aufmerksamkeit

Peine. Für viele Kinder im Peiner Land fängt an diesem Wochenende der sprichwörtliche „Ernst des Lebens“ an. An den 32 Grundschulen im Stadt- und Landkreisgebiet werden insgesamt rund 1100 ABC-Schützen eingeschult. Die Peiner Polizei hat gestern noch einmal darauf hingewiesen, dass auf den Straßen künftig zahlreiche „neue“ Verkehrsteilnehmer unterwegs sein werden und um erhöhte Aufmerksamkeit aller Verkehrsteilnehmer gebeten.

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Gefahrenbereich Straße: Zum Schulstart sind alle Verkehrsteilnehmer dazu aufgerufen, sich besonders umsichtig zu verhalten, um die Kinder, die noch unsicher sind, nicht zu gefährden.

Quelle: A

„Im Bereich von Schulen müssen sie jetzt verstärkt damit rechnen, dass Kinder plötzlich auf die Fahrbahn treten oder laufen. Weiterhin sollten motorisierte Verkehrsteilnehmer im Bereich von Haltestellen und Zebrastreifen stets bremsbereit sein“, sagt Peines Polizei-Sprecher Stefan Rinke. Aber nicht nur die unbeteiligten Autofahrer sollten jetzt unbedingt wachsam sein:

Auch die Eltern der ABC-Schützen sind gefordert und stehen dabei oftmals vor einem Problem: Wie kann der Schulweg am sichersten zurückgelegt werden.

Obwohl Kinder zunächst noch nicht in der Lage sein werden, selbst alle Gefahren im Straßenverkehr zu erkennen, sollten sie den Schulweg möglichst zu Fuß und in Begleitung von Erwachsenen bewältigen. Die körperliche Betätigung vor der Schule, nachdem die Kinder rechtzeitig aufgestanden sind und ausgiebig gefrühstückt haben, hat mehrere positive Effekte für die Kinder. Die motorischen Fähigkeiten werden gefördert, die Kinder können auf dem Schulweg Freundschaften schließen sowie pflegen und sie können sich besser räumlich orientieren.

Bis zum Ablegen der Radfahrprüfung in der 3. oder 4. Klasse sollten Kinder nicht ohne elterliche Begleitung mit dem Rad zur Schule fahren. Oftmals sind sie mit der Handhabung der Räder schon überfordert. Ganz sicher können sie noch nicht richtig auf komplexe Verkehrssituationen reagieren. Selbständiges Radfahren bedeutet mehr als nur schnell geradeaus fahren zu können.

Müssen Kinder mit dem Auto zur Schule gebracht werden, haben die Autofahrer, meist die Eltern, darauf zu achten, dass die Kinder in geeigneten und zugelassenen Kindersitzen richtig angeschnallt sind. Bis zum vollendeten zwölften Lebensjahr und einer Größe von 150 Zentimeter ist ein entsprechender Kindersitz vorgeschrieben.

„Immer wieder besteht der Irrglaube, dass Kinder mit dem Auto am sichersten zur Schule kommen. Laut Statistischem Bundesamt verunglückten 2011 in Niedersachsen Kinder im Alter von sechs bis zehn Jahren 220 Mal als Fußgänger, jedoch 331 Mal als Mitfahrer in einem Kraftfahrzeug (die Zahlen für 2012 liegen noch nicht vor). Zusätzlich entstehen durch die vielen „Schulweg-Pkw“ schwierige Verkehrssituationen vor den Grundschulen, weil Eltern ihre Kinder möglichst dicht an die Schule bringen wollen und bestehende Verkehrsregeln dabei nicht beachten. Die Polizei wird ihre „Schulwegüberwachung“ in den nächsten Wochen verstärken.

Verkehrsteilnehmer und Eltern können weitere Tipps zum sicheren Schulweg direkt in den Schulen und bei der Polizei erhalten. Als Ansprechpartner steht Hans-Hinrich Ahrens, Sachbearbeiter Verkehrsprävention der Polizei Peine, Telefon 05171/999111, zur Verfügung.

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