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Zugunglück mit zehn Toten: Prozess gegen Lokführer

Peine Zugunglück mit zehn Toten: Prozess gegen Lokführer

Magdeburg/Peine. Vor dem Landgericht Magdeburg beginnt in der kommenden Woche die juristische Aufarbeitung des Zug-Unglücks von Hordorf in Sachsen-Anhalt mit zehn Toten. Der Unglückszug gehörte zu den Verkehrsbetrieben Peine-Salzgitter.

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Nach dem Zug-Unglück: Die Lok des Güterzuges wurde am 30. Januar 2011 in Hordorf abgeschleppt.

Ab Montag, 8. Oktober, 9.30 Uhr, muss sich der aus Niedersachsen stammende Lokführer des Güterzuges vor Gericht verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft dem 41-Jährigen fahrlässige Tötung in zehn Fällen, fahrlässige Körperverletzung in 22 Fällen sowie Gefährdung des Bahnverkehrs vor. Die Anklage geht von menschlichem Versagen aus. Der Lokführer soll Haltesignale übersehen haben. Am 29. Januar 2011 war auf eingleisiger Strecke ein mit Kalk beladener Güterzug frontal mit einem Personenzug des HarzElbeExpress zusammengestoßen. Zehn Menschen wurden getötet, zahlreiche Passagiere verletzt. Unter den Getöteten waren vier Mädchen und Frauen im Alter von zwölf bis 61 Jahren und sechs Männer (33 bis 74 Jahre). Fünf Verhandlungstage sind zunächst vorgesehen. Dabei sollen 29 Zeugen und zwei Sachverständige gehört werden. Mit dem Urteil wird nicht vor dem 18. Oktober gerechnet.

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