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Zug raste in stehendes Auto

Woltorf/Sierße Zug raste in stehendes Auto

Kreis Peine. Schock in der Nacht: Ein Regionalexpress der Deutschen Bundesbahn raste am Sonnabend kurz vor Mitternacht in ein Auto, das mitten auf dem Bahnübergang zwischen Woltorf und Sierße stand.

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Nur noch schwer als Auto zu erkennen: So sah das Fahrzeug nach der Kollision mit dem Zug aus.

Quelle: Feuerwehr

Dessen Fahrer soll betrunken gewesen sein. Er konnte sich schwer verletzt gerade noch rechtzeitig ins Freie retten.

Nachdem der Zug zum Stehen gekommen war, mussten die 150 Fahrgäste von Helfern evakuiert werden. Im Zug kam offenbar niemand zu Schaden. Die Rettungsarbeiten zogen sich über drei Stunden her, der Zugverkehr stand so lange still.

Zu dem Unfall kam es offenbar so: Der 43-jährige Peiner befuhr mit seinem Auto die Kreisstraße 71 aus Woltorf kommend in Richtung Bundesstraße 65/Sierße. Vermutlich beim Durchfahren einer Kurve, kam dieser mit seinem Fahrzeug von der Fahrbahn ab, geriet in einen Straßengraben und wurde anschließend auf die dortigen Bahngleise der Bahnstrecke Hannover - Braunschweig geschleudert. Dort kam das Fahrzeug zum Stehen und wurde von dem herannahenden Regionalexpress aus Richtung Hannover erfasst und völlig zerstört.

Der 43-Jährige konnte von den Rettungskräften zunächst im Bereich der Unfallstelle nicht aufgefunden werden. Er wurde anschließend schwerverletzt auf einem Acker, einige hundert Meter von der Unfallstelle entfernt, durch Feuerwehrkräfte entdeckt.

Der Peiner wurde mit einem Rettungswagen zur stationären Behandlung ins Klinikum Peine gebracht. Da bei ihm auch deutlicher Alkoholeinfluss festgestellt wurde, ist ihm eine Blutprobe entnommen und der Führerschein sichergestellt worden.

Der Lokführer und die rund 150 Fahrgäste blieben unverletzt. Da die Lok nicht mehr fahrbereit war, wurden die Fahrgäste mittels Buspendelverkehr weiterbefördert.

Die Bahnstrecke war bis in die frühen Sonntagmorgenstunden hinein gesperrt. Den reinen Sachschaden schätzten die Beamten auf ungefähr 21 500 Euro. Der Einsatz war gegen 3 Uhr am Sonntagmorgen beendet.

mic

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