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Zu hohe Miete? Kessler weist Vorwürfe zurück

Peine Zu hohe Miete? Kessler weist Vorwürfe zurück

In Peine häufen sich Beschwerden über die vielen Geschäfts-Leerstände in der Innenstadt. Viele Bürger vermuten, dass die Mieten zu hoch sind. Dazu nimmt jetzt Bürgermeister Michael Kessler (SPD) deutlich Stellung. Er weist die Vorwürfe zurück.

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Quelle: A

„Zunächst einmal ist es so, dass der Stadt selbst keine handelsmäßig genutzten Immobilien in der Fußgängerzone gehören, sie hat also keinen direkten Einfluss auf die Mieten. Die Stadt hat aber auch keinen indirekten Einfluss - Mietpreise ergeben sich durch Angebot und Nachfrage“, betont Kessler.

Und klar sei auch, dass nicht unbedingt derjenige Händler am meisten Miete bezahlen könne, der das niveauvollste Angebot biete. Der Bürgermeister: „Wenn man bedenkt, dass diejenigen Geschäfte wahrscheinlich die höchste Miete bezahlen können, die die Ware günstig in Asien kaufen und nur 400-Euro-Kräfte beschäftigen, dann kann man sich leicht ausrechnen, welche Folgen das hat.“

Die „Ein-Euro-Geschäfte“ seien dafür ein typisches Beispiel. So steige das Mietpreis-Niveau, das für einige Branchen zu hoch sei. Klar ist laut Kessler: „Die Immobilien-Eigentümer werden die Mieten nehmen, die ihnen geboten werden.“ Insgesamt zeige sich allerdings: Der Leerstand in Peine bewege sich auf normalem Niveau.

- Daneben geht der Bürgermeister auch auf die Gastronomie ein: „Hier gibt es einen kleinen Unterschied zum Handel, da die Stadt mit den Festsälen, dem alten Rathaus und dem Weißen Schwan Immobilien besitzt und Einfluss nehmen kann.“ Da die Dehoga vor kurzem zu hohe Mieten beklagt habe, merkt Kessler an, „dass die Stadt da schon aufpasst“.

Einerseits werde man im Interesse des Steuerzahlers die Gebäude nicht verschleudern und andererseits den Besatz sicherstellen. Beispiel: Das alte Rathaus am Marktplatz werde bald einen neuen Mieter haben, und für den Weißen Schwan sei derzeit noch der Pächter „Härke“ zuständig. Kessler abschließend: „Gastronomie scheitert im Übrigen nicht immer an zu hohen Mieten, sondern auch an falschen Konzepten - das darf die Dehoga auch mal zugeben.“

tk

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