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Zigaretten gestohlen: Haft auf Bewährung

Peine Zigaretten gestohlen: Haft auf Bewährung

Peine. Zusammen mit zwei anderen hatte ein 34 Jahre alter Mann Ende Oktober in einen Peiner Supermarkt 19 Zigarettenschachteln im Wert von rund 100 Euro eingesteckt, ohne sie zu bezahlen. Der Strafrichter am Amtsgericht verurteilte ihn zu sechs Monaten Freiheitsentzug auf Bewährung.

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Zigaretten: Ein 34-Jähriger stahl insgesamt 19 Schachteln.

Quelle: A

Peine. In die Strafe eingeflossen war eine Geldstrafe aus einem vorangegangenen Strafbefehl wegen Diebstahls. Seit Ende Oktober saß der Angeklagte in Untersuchungshaft.

Gemeinschaftlicher schwerer Diebstahl lautete diesmal der Anklagevorwurf, denn die Staatsanwaltschaft ging davon aus, dass der Mann die gestohlene Ware zur Bestreitung seines Lebensunterhalts weiterverkaufen wollte; somit sei der Diebstahl als gewerblich und strafverschärfend zu betrachten, sagte der Ankläger. Als der Geschäftsführer des Supermarkts damals die drei Verdächtigen zur Rede stellen wollte, rempelten die beiden Mittäter ihn an und flohen unerkannt. Die körperliche Konfrontation lehne sein Mandant ab, er sei deshalb vor Ort geblieben, erklärte der Wahlverteidiger.

Dies und auch sein Geständnis rechnete das Gericht dem gebürtigen Georgier positiv an. Auch hatte er in dem Supermarkt die entsprechende Summe bereits beglichen. Sehr negativ dagegen fiel ins Gewicht, dass er seit seiner Ankunft in Deutschland im Juni bereits mehrfach - auch einschlägig - straffällig geworden war, betonte der Staatsanwalt. Weitere Verfahren seien anhängig. Er beantragte eine einjährige Haftstrafe auf Bewährung.

Der Pflichtverteidiger versicherte, dass die Untersuchungshaft den Asylbewerber deutlich beeindruckt hätte und er versichert habe, in Zukunft nicht mehr straffällig zu werden. Sein zusätzlich als Wahlverteidiger hinzu gezogener Kollege bat um Milde und nur eine sechsmonatige Bewährungsstrafe.

Der Richter erachtete diesen Strafvorschlag als tat- und schuldangemessen. Während der dreijährigen Bewährungszeit darf sich der Delinquent keine neuen einschlägigen Straftaten zuschulden kommen lassen und muss jeden Wechsel des Wohnorts unaufgefordert dem Gericht mitteilen. „Ich hoffe, dass Sie keine weiteren Straftaten mehr begehen und den Bewährungsauflagen nachkommen“, gab der Richter dem Angeklagten mit auf den Weg, der das Gericht als freier Mann verließ.

hui

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