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"Ziel ist, dass VW ab Jahresende baut"

Wendeburg "Ziel ist, dass VW ab Jahresende baut"

Wendeburg. Im Rahmen der konstituierenden Vorstandssitzung der Kreis-CDU gestern Abend im Wendeburger Rathaus sprach Bürgermeister Gerd Albrecht über die geplante Ansiedlung des Autokonzerns Volkswagen mit einem Logistik-Optimierungszentrum in der Nähe von Harvesse. Albrecht: „Es gibt viel zu beachten und es sind schwere Verhandlungen. Aber im Moment läuft alles gut. Zielsetzung ist es, zum Jahresende den Spaten in die Hand nehmen zu können und mit dem Bau zu beginnen.“

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Stand im Zeichen des VW-Zentrums: Die Vorstandssitzung der Kreis-CDU mit dem Vorsitzenden Christoph Plett (2.v.l.). Auch Bundestagskandidatin Ingrid Pahlmann (l.) war Gast im Wendeburger Rathaus.

Quelle: js

Während die Ansiedlung bei Bürgern immer wieder für Proteste gesorgt hatte, sprach sich der Wendeburger Rat vor rund eineinhalb Monaten bei einer Enthaltung aus für die Aufstellung eines Bebauungsplanes „Harvesse-Südwest“ sowie die Ausweisung eines Industriegebiets an der Kreuzung L 312/B 214 - und stellte so die Weichen für die Ansiedlung des Weltkonzerns in der Gemeinde Wendeburg (PAZ berichtete).

Bürgermeister Albrecht erläuterte gestern vor seinen CDU-Kollegen: „Wir als Gemeinde haben unsere Aufgaben erledigt, es ist alles auf dem Weg.“ Zu sicher dürfe man sich jedoch nicht sein: Eigentlich sei der Zeitplan bereits überschritten, den sich der Autokonzern vorgestellt hat. „Aber VW hält weiter zu uns - zum Glück.“ Dennoch: Es könne auch in diesem Verhandlungsstatus noch sein, dass „VW mal sagt, das wird uns zu teuer oder dauert zu lange.“

In den Planungen des Konzerns geht es um 200 Arbeitsplätze. Volkswagen plant auf dem 150000 Quadratmeter großen Areal bei Harvesse die Errichtung eines Logistik-Optimierungszentrums mit einer 50000 Quadratmeter großen Halle. „Das ändert natürlich die Landschaft, da kann ich die Anmerkungen der Bürgerinitiative schon verstehen“, so Albrecht. Die Einstellung des Wendeburger Rates für eine Ansiedlung sei jedoch kein Grund für persönliche Anfeindungen. „Wir wollen die Bürger mitnehmen auf diesem Weg.“

CDU-Kreisverbandsvorsitzender Christoph Plett lobte die Bemühungen von Albrecht: „Es ist eine schwierige Aufgabe - sowohl in sachlicher, aber auch in emotionaler Hinsicht. Aber was Sie, Politik und Verwaltung leisten, davon wird nicht nur die Gemeinde profitieren, sondern der gesamte Landkreis Peine.“

js

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