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Zentrale Abwasserreinigung für Peine: Neue Pumpstation in Schmedenstedt

Peine Zentrale Abwasserreinigung für Peine: Neue Pumpstation in Schmedenstedt

Schmedenstedt. Gestern war es soweit: Mit der offiziellen Inbetriebnahme der Abwasserpumpstation in Schmedenstedt läuft die Abwasserreinigung für die Stadt Peine ab jetzt komplett zentral. Die 1959 in Betrieb genommene Kläranlage von Schmedenstedt war die letzte, die noch vor Ort das Wasser reinigte.

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Blick in den Pumpensumpf: Friedrich Pröve (linkes Bild, rechts) erklärte bei der offiziellen Inbetriebnahme das Pumpensystem der neuen Anlage. Er war als Projektleiter für den Bau verantwortlich. In der Pumpstation beantwortete Andreas Steffen (rechtes Bild, links), der als Leiter des Betriebes die Station betreuen wird, Fragen der Anwesenden.

Quelle: in

Von nun an wird das Wasser über eine ebenfalls neuverlegte Druckrohrleitung nach Telgte gepumpt. Dort wird es dann gereinigt. Ein Neubau war nötig geworden, da die alte Anlage in den vergangenen Jahren die Grenzwerte für Schadstoffe nicht mehr sicher einhalten konnte. Dabei handelt es sich vor allem um die drei Parameter biochemischer Sauerstoffbedarf, Phosphor und Stickstoff. „Ein Neubau der Kläranlage schied aber aus wirtschaftlichen Gründen aus“, sagte Friedrich Pröve bei der Eröffnung der Pumpstation. Das liegt auch daran, dass die Grenzwerte für die Parameter in den letzten Jahren stark herabgesenkt wurden. Der Ingenieur Pröve war von der Stadtentwässerung Peine als Projektleiter beauftragt und erklärte den Anwesenden, wie genau die neue Station funktioniert. Das verschmutzte Wasser wird von Schmedenstedt über den sogenannten Pumpensumpf zu den Pumpen befördert. Von dort wird es über eine Abwasserdruckrohrleitung nach Dungelbeck und weiter nach Telgte gepumpt.

Der Geschäftsführer der Stadtwerke, Ralf Schürmann, sagte: „Wir haben hier ein zukunftsfähiges System für Peine geschaffen.“ Außerdem freuten er und auch Schmedenstedts Ortsbürgermeister Andreas Meier sich darüber, dass auch einige interessierte Bürger bei der Inbetriebnahme anwesend waren. Das 1994 gebaute Regenüberlaufbecken, das ebenfalls an der Verlängerung der Straße Zum Forsthaus steht, bleibt weiterhin in Betrieb. Pröve weist außerdem darauf hin, dass „die Umsetzung des Bauprojektes die Belastung der angrenzenden Gewässer Großer Wiesengraben und Pisserbach auf ein Minimum reduziert“.

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INFO

Die neue Pumpstation

Die seit November 2013 in Betrieb befindliche Abwasserpumpstation kostete rund 1,6 Millionen Euro. In sechs Monaten Bauzeit wurde erst die Abwasserdruckrohrleitung fertiggestellt (Teilkosten: 740 000 Euro), anschließend die Pumpstation. Das dauerte insgesamt acht Monate und kostete 890 000 Euro.

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