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Zementstaubwolke: Unternehmen bedauert Vorfall

Vechelde-Bettmar Zementstaubwolke: Unternehmen bedauert Vorfall

Bettmar . Nachdem am Mittwochabend Bettmar durch Probleme bei Abrissarbeiten am ehemaligen Betonpflastersteinwerk in eine Zementstaubwolke gehüllt wurde (PAZ berichtet), äußerte sich nun Jan Radmacher von der Unternehmergruppe Radmacher, die Eigentümerin des Werkes ist.

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Der Abriss des Betonpflastersteinwerkes ist weiter fortgeschritten.

Quelle: jaw

Der Vorfall, der große Wellen geschlagen hatte, war so nicht vorhersehbar gewesen, äußerte sich der Geschäftsführer. Der Zement, der sich in einem der drei Silos am Boden angesammelt hatte, habe im Vorfeld nicht entdeckt werden können, denn aufgrund ihres Alters hätten die Silos keine Füllanzeige gehabt.

„Auch ein Abklopfen der Anlage hätte nichts geändert, da durch die Doppelwände eh nichts gehört worden wäre“, erklärte Radmacher. Allerdings hätte die Wolke laut Geschäftsführer verhindert werden können, wenn mehr Wasser vor Ort gewesen wäre - eine Einschränkung, die auch die Feuerwehr bei ihren Arbeiten erfahren musste.

Dass während der Abrissarbeiten die Zementwolke entstand, überraschte auch die Mitarbeiter der Abrissfirma Hesse, die - so Radmacher - „absolute Experten auf diesem Feld sind“.

Auch das Gewerbeaufsichtsamt, mit dem vorher der Abriss besprochen worden war, habe einen solchen Unfall nicht vorhersehen können. „Die Asbest-Dächer wurden als Belastung für die Umwelt eingeordnet, von dem Zementstaub war nichts bekannt.“ Deswegen machte Radmacher auch deutlich, wie unangenehm ihm der Vorfall ist: „Es tut uns wirklich leid, und das Ganze war natürlich nicht gewollt.“

Inzwischen wurden auch die Entwässerungsgräben ringsum auf Auswirkungen kontrolliert. „Der pH-Wert von Gewässern kann sich durch die sogenannte ‚Kalkmilch‘ verändern, was hier aber jedoch glücklicherweise nicht passiert ist“, teilte Kreissprecher Henrik Kühn auf PAZ-Anfrage mit.

Anwohner, die durch die Wolke Schäden an ihren Häusern zu verzeichnen haben, haben sich bereits bei der Firma gemeldet und können das auch weiterhin tun. Aktuell hat Radmacher die Versicherung eingeschaltet, die sich direkt - auch vor Ort - um bereits gestellte Ansprüche kümmert.

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