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Zehntausende kleiner Amphibien auf Laichwanderung

Peine-Dungelbeck Zehntausende kleiner Amphibien auf Laichwanderung

Dungelbeck. Zehntausende kleiner Amphibien verlassen jetzt die Laichgewässer, um sich eine neue Heimat zu suchen. Jetzt sind Tierschützer gefragt, um die kleinen Kröten bei ihrer Wanderung zu unterstützen.

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Rosemarie Ludwiczak (r.) sucht weitere Unterstützer für die Amphibien-Rettung. Die kleinen Amphibien haben nur die Größe eines Fingernagels.

Quelle: Burkhard Zühlke

Vor allem davon betroffen ist momentan der westliche Bereich von Dungelbeck, wo Rosemarie Ludwiczak und mehrere Tierschützer etliche Tausend unter Naturschutz stehende Frösche, Kröten und andere Mini-Amphibien von der Straße gesammelt haben, um sie vor dem Straßenverkehr zu retten.

„Eine derart große Zahl dieser nur fingernagelgroßen Tiere haben wir hier noch nicht erlebt“, sagt Ludwiczak, die am Neuen Weg wohnt. Die Tiere würden größtenteils aus dem ehemaligen Kiessee am nordwestlichen Ortsrand kommen und im Gräwig eine neue Heimat finden. Dies ist ein Waldgebiet am westlichen Rand von Dungelbeck, wo auch der Pisserbach fließt.

„Die Wanderung der kleinen Amphibien geht den ganzen Tag bis zur Dämmerung“, erklärt Ludwiczak. Da sie, ihre Freunde und Familienangehörigen nicht den ganzen Tag Zeit haben, appelliert sie an alle Bürger, in den nächsten Tagen besonders achtsam zu sein und die Tierretter zu unterstützen. Dazu reicht schon ein Eimer mit Deckel und eventuell ein Kehrblech, auf das man die „Minis“ springen lässt. Wer kleine Finger hat, kann die Tiere auch vorsichtig in die Hand nehmen, ohne sie zu verletzen. Mit den Eimern werden die Tiere dann in den Gräwig transportiert.

Eindringlich appellieren die Tierschützer an alle Gartenbesitzer, sich dort besonders vorsichtig zu bewegen und in den nächsten Tagen keinen Rasen zu mähen, um die Tiere nicht zu gefährden. „Wer darüber hinaus etwas für Vögel und Insekten tun möchte, sollte möglichst große Rasenflächen nur einmal im Frühjahr und einmal im Herbst mähen, da hier viele Lebensräume und Nahrungsquellen für die Tierwelt entstehen“, rät Ludwiczak.

Hausbesitzer bittet sie ferner, auch Keller- und Wasserschächte zu kontrollieren, in die viele kleine Amphibien fallen.

  • Wer weitere Information wünscht, kann sich mit Rosemarie Ludwiczak unter Telefon 05171/9079405 in Verbindung setzen.

rd

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