Volltextsuche über das Angebot:

9 ° / 7 ° Sprühregen

Navigation:
Zehn Interessenten: Wer kauft die Brauerei Härke?

Peine Zehn Interessenten: Wer kauft die Brauerei Härke?

Heute endet die Frist für Kaufpreisangebote für die insolvente Peiner Privatbrauerei Härke. Die Zahl der Bieter ist zwischenzeitlich auf zehn gestiegen, das bestätigte Insolvenzverwalterin Karina Schwarz. Zu den Interessenten zählen nach PAZ-Informationen die Brauereien Einbecker, Hasseröder, Wittinger und Wolters, eine private Bietergruppe aus Peine sowie ein Getränkegroßhändler.

Voriger Artikel
Die Intrige siegt über die junge Liebe
Nächster Artikel
Polizei-Chef Bodendiek verlässt vorübergehend Peine

Härke-Brauerei im Herzen der Stadt Peine: Die Geschäftsführung hatte im November Insolvenz angemeldet.

Quelle: mic

Noch bis Mitternacht können heute Kaufpreisangebote für Härke abgegeben werden. Nächster Schritt ist die Beratung im Gläubigerausschuss, der zwischenzeitlich vom Insolvenzgericht bestellt wurde. Der Termin ist laut Schwarz bereits für kommenden Freitag vorläufig anberaumt worden. Ob dieser stattfinden wird ist allerdings unklar, da noch nicht alle Mitglieder ihre Teilnahme bestätigt haben. Der Gläubigerausschuss hat die Aufgabe, über sämtliche Kaufpreisangebote zu beraten, und letztlich auch die Entscheidung für einen der Bieter zu treffen. Nach PAZ-Informationen soll der Name bis Ende Februar feststehen.

Branchen-Insider gehen davon aus, dass sich aber nicht alle der zehn Interessenten für die Brauerei und die Fortführung des Betriebs interessieren. Für einige könne es auch schlicht um Einblicke in die Bücher, Vertriebswege und Geschäftsbeziehungen gehen, die potenzielle Investoren erhalten. Derartige Detailinformationen seien für konkurriende Brauereien extrem wertvoll.

Als einer der heißesten Kandidaten zum Kauf von Härke gilt das Einbecker Brauhaus, das bereits seit Oktober 2011 das Härke-Bier abfüllt.

Rückblick: Am 19. November gaben die Geschäftsführer Martin und Matthias Härke bekannt, Insolvenz für ihr Unternehmen angemeldet zu haben. Begründet worden war der Schritt damit, dass die Brauerei 2012 in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten sei. Die Fortführung des Betriebes sei aus eigener Kraft sei nicht mehr möglich gewesen. Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) sprach auch von Management-Fehlern bei Härke. Kritisiert wurde unter anderem der Neubau des Sudhauses für rund 2,5 Millionen Euro.

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Lesen Sie alles rund um das traditionsreiche Peiner Fest. mehr

Konzert für Schüler in Ilsede
Veranstaltungen

Welche Veranstaltungen und Termine gibt es im Peiner Land? In unserer Datenbank finden Sie alle Infos. mehr

Sudoku

Das Zahlenrätsel Sudoku in verschiedenen Schwierigkeitsgraden

Kinoprogramm

Jeden Donnerstag neu: alle Filmstarts in Peine und Umgebung