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Zahlreiche Besucher beim Peiner Selbsthilfetag in der Fußgängerzone

Peine Zahlreiche Besucher beim Peiner Selbsthilfetag in der Fußgängerzone

Rund um die Jakobi-Kirche fand am vergangenen Sonnabend der 11. Peiner Selbsthilfetag statt.

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Gemütliches Frühstück: Die Ortsgruppe Peine des Blinden- und Sehbehindertenvereins.

26 Selbsthilfegruppen aus der Fuhsestadt präsentierten sich an eigenen Ständen, mit viel Informationsmaterial und zahlreichen fachkundigen Ansprechpartnern.

Zum Auftakt der Veranstaltung begrüßte Landrat Franz Einhaus die Besucher, er war Schirmherr der Veranstaltung. Einhaus wies unter anderem darauf hin, dass die Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes (KISS) und die Selbsthilfegruppen im Kreis in der Vergangenheit schon häufig eine unverzichtbare Anlaufstelle für Hilfesuchende waren: „Im Leben gibt es Rückschläge, bei denen man Rückhalt braucht – und das in einem Kreis, in dem man auch ohne lange Erklärungen verstanden wird.“

Sehr zufrieden mit der Veranstaltung zeigte sich auch Heike Horrmann-Brandt, Geschäftsführerin des Paritätischen. „Es gibt viele Interessierte an den Ständen. Und auch die Aussteller selbst schätzen den lockeren Kontakt, den wir mit dem Selbsthilfetag schaffen können“, erklärte sie. „Ich habe heute schon oft von Besucher gehört: ,Die sind ja alle ganz normal. Das zeigt doch, dass dies der richtige Weg ist, um Brücken zu bauen.“

In diesem Jahr lautete das Motto „Selbsthilfe im Wandel“. Damit sollten sich vor allem junge Menschen angesprochen fühlen. Erstmals wurde dabei auch der Fokus auf das Thema Migration gelegt. KISS-Leiter Detlev Wallasch erklärte dazu: „Gemeinsam mit Arcus haben wir einen Workshop zum Thema Selbstvertrauen entwickelt, der junge Menschen ansprechen soll. Daneben gibt es einen zweiten Workshop, der sich an Migranten richtet. In diese Richtung soll es auch zukünftig weitergehen“, erklärte er.

Bei einem Bummel von Stand zu Stand wurde schnell deutlich, dass Hemmungen, sich zu informieren, völlig fehl am Platze sind. Der Selbsthilfetag glich eher einem Familientag, was wohl auch an den Darbietungen auf der Bühne lag. Hier trat unter anderem die Band „No(t)rock“ auf. Die Musiker unter der Leitung von Niklas Reinicke sind seit gut einem Jahr in dieser Besetzung zusammen und werden auch beim Eulenmarkt zu hören sein. Schmissig auch die Töne der Sambaband – zudem lieferte Bauchredner Günter Mathern einen amüsanten Angriff auf die Lachmuskeln.

bol

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