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Zahl der Flüchtlinge aus Krisenländern in der Stadt Peine steigt auf Rekordhoch

Peine Zahl der Flüchtlinge aus Krisenländern in der Stadt Peine steigt auf Rekordhoch

Die Zahl der in Peine lebenden Asylbewerber steigt auf ein Rekordhoch. Die Stadt hat seit vergangenen Oktober nach eigenen Angaben 63 politische Flüchtlinge aufgenommen, größtenteils aus den aktuellen Krisengebieten Syrien und dem Iran.

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Asylbewerberunterkünfte am Lehmkuhlenweg in Peine: Die Stadt prüft den Kauf eines benachbarten Grundstücks.

Quelle: mic

Derzeit leben rund 160 Asylbewerber aus 23 Ländern in der Stadt Peine. Das ist der höchste Stand seit 1994. Damals waren in der Fuhsestadt etwa 400 Personen untergebracht.

Aufgrund der instabilen Verhältnisse in vielen Krisenländern muss aktuell jederzeit damit gerechnet werden, das vom Land Niedersachsen weitere Flüchtlinge zugewiesen werden. Da das vorhandene Platzangebot nahezu ausgeschöpft ist, prüft die Stadt Peine deshalb den Ankauf eines weiteren geeigneten Objektes, nachdem das vor Kurzem angekaufte und sanierte Gebäude in der Woltorfer Straße inzwischen von Asylbewerberfamilien komplett belegt ist.

Für etwaige erforderliche Sanierungs- und Umbaumaßnahmen sollen laut Stadtrat Friedhelm Seffer rund 160 000 Euro in den städtischen Haushalt eingestellt werden. Durch die rechtzeitige Bereitstellung von Alternativen will die Stadt vermeiden, wie in 1994 in Extremsituationen zu geraten. Seinerzeit hatte die Absicht eine Sporthalle bereitzustellen zu heftigen Protesten und schließlich zur Besetzung der Halle in Stederdorf geführt.

In den großen städtischen Unterkünften am Lehmkuhlenweg, der Fritz-Stegen-Allee, an der Woltorfer Straße sowie in einigen kleineren Einrichtungen leben mit Stand vom 11. Juni insgesamt 186 Asylbewerber, Flüchtlinge und Wohnungslose (26), davon sind 118 Männer und 66 Frauen. Von den 186 Personen sind 26 Kinder (0 bis 10 Jahre und 22 Jugendliche (11 bis 18 Jahre), 63 zwischen 19 und 30 Jahre, 43 zwischen 31 und 45 Jahren und die übrigen 31 Personen älter als 46 Jahre.

Die Stadt Peine erhält über den Landkreis Peine Kostenersatz für die Bereitstellung der Unterbringung für Flüchtlinge und eine geringe Verwaltungskostenpauschale.

mic

INFO

Untergebrachte Nationalitäten

Serbien 27

Deutschland 26

Syrien 22

Libanon 14

Albanien 11

(Serbien-)Montenegro 11

Somalia 9

Türkei 8

Afghanistan 7

Algerien 7

Elfenbeinküste 7

Iran 6

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