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Zahl der Einwanderer steigt bundesweit, doch im Kreis Peine sinkt Bevölkerungszahl

Kreis Peine Zahl der Einwanderer steigt bundesweit, doch im Kreis Peine sinkt Bevölkerungszahl

Kreis Peine. Die Zahl der Einwanderer nach Deutschland war 2013 so hoch wie seit 20 Jahren nicht mehr und sorgt dafür, dass bundesweit die Einwohnerzahl steigt. Das hat eine Schätzung des Statistik-Bundesamtes ergeben. Doch im Gegensatz dazu sinkt laut der Zensus-Erhebung die Bevölkerungszahl im Kreis Peine.

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Die neuen Einwohnerzahlern der Gemeinden wurden beim Zensus 2011 erfasst. Die alten Zahlen stammen aus dem Jahr 1987.

Für dieses Jahr rechnen die Statistiker mit noch mehr Zuwanderern aus Osteuropa. Knapp 80,8 Millionen Menschen lebten Ende 2013 in der Bundesrepublik, das waren etwa 300 000 mehr als vor Jahresfrist - Peiner Zahlen gibt es noch nicht. Ursache für den bundesweiten Bevölkerungszuwachs sei der starke Zuzug von Ausländern, der so hoch war wie seit 20 Jahren nicht mehr. Erstmals seit 1993 zogen über 400 000 Menschen mehr nach Deutschland als ins Ausland gingen. Besonders stark war die Zuwanderung aus Osteuropa.

Die PAZ hat bei Peines Bürgermeister Michael Kessler (SPD) nachgefragt. Er sagte: „Was die Zuwanderung angeht, so vertrete ich die Ansicht, dass unser Land diese Zuwanderer dringend benötigt. An vielen Stellen können jetzt schon keine Stellen mehr qualifiziert besetzt werden. Das bestätigt die Wirtschaft unisono. Ich weiß natürlich, dass es Stimmen gibt, die mit der Zuwanderung in erster Linie eine ,Armuts-Zuwanderung‘ befürchten, aber die detaillierten Untersuchungen bestätigen dies nicht.“

Natürlich gebe es unter den Zuwanderern auch solche, die von den Sozialleistungen des deutschen Staates profitieren wollen, aber die ganz breite Mehrheit werde durch die attraktiven Löhne in der Wirtschaft angelockt, „und das genau ist in unserem Sinne“.

Und bezüglich der Einwohnerentwicklung in der Stadt Peine hat man es laut Kessler in diesen Jahren mit einer kontinuierlichen, aber nicht dramatischen Abnahme zu tun. Den bis ins Jahr 2030 oder noch weiter reichenden Hochrechnungen traue der Bürgermister nicht. Die derzeitige einwanderungsbedingte Zunahme habe ja auch keiner vorausgesehen und sie mache die früheren Prognosen zu Makulatur.

tk

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