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Woltorfer Straße: Teil-Ausbau

Peine Woltorfer Straße: Teil-Ausbau

Peine. Der geplante Ausbau der Woltorfer Straße im Bereich zwischen der Nord-Süd-Brücke und der Schäferstraße kann im Frühjahr beginnen.

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Woltorfer Straße: In mangelhaftem Zustand befindet sich Abschnitt zwischen Nord-Süd-Brücke und Schäferstraße. Dieser soll nun erneuert werden.

Quelle: Michael Lieb (mic)

Der Rat der Stadt Peine hat sich in seiner Sitzung am Donnerstagabend mit großer Mehrheit - bei zwei Gegenstimmen (PB) - für die Investition in Höhe von 1,7-Millionen Euro ausgesprochen. Darin enthalten sind auch die Kosten für eine neue Straßenbeleuchtung mit 45 Masten.

Hintergrund des Ausbaus: Die Fahrbahn auf dem 980 Meter langen Abschnitt befindet sich in mangelhaftem Zustand, der durch Reparaturen nicht mehr verbessert werden kann, erläuterte Stadtbaurat Hans-Jürgen Tarrey eingangs. Erneuert werden soll nun auch die Kanalisation, sodass die Gesamtkosten für den Ausbau bei gut drei Millionen Euro liegen. Mit der Fertigstellung wird nicht vor Mitte 2018 gerechnet, auch wegen des hohen Arbeitsaufwands seitens der Stadtentwässerung.

Als „halbherzige Sache“ bezeichnete Karl-Heinrich Belte (PB) die gewählte Ausbauvariante für die Woltorfer Straße. Er rügte den Wegfall von 25 Parkplätzen und, dass die neuen Parkbuchten zu eng geplant seien, sodass man aufpassen müsse, dass keine Außenspiegel abgefahren würden. Statt zwei schmale Radwege auf jeder Seite wäre ihm „ein vernünftiger“ lieber gewesen.

Günter Schmidt (CDU) kritisierte, dass die Vorlage zu spät gekommen sei und die Politik dadurch „gezwungen wurde“, der Vorlage zuzustimmen, damit letztlich Fördergelder fließen. Zudem habe eine Verkehrszählung gefehlt. Elke Kentner (Grüne) und Gustav Kamps (SPD) freuten sich, dass die Sicherheit für Radfahrer nun stärker berücksichtigt worden sei, wohingegen Dr. Rainer Döring (FDP) ebenfalls fehlende aktuelle Verkehrszahlen kritisierte.

Unterrichtet wurde der Rat über außerplanmäßige Auszahlungen für unvorhersehbare Unfallschäden an Beleuchtungen (35 000 Euro), Reparaturen an städtischen Spielplätzen (40 000 Euro), die Beseitigung eines Brandschadens an der Nord-Süd-Brücke (170 000 Euro) sowie Bauunterhaltung (220 000), unter anderem für Flüchtlingsunterkünfte. Weitere 130 000 Euro gab der Rat für die dezentrale Unterbringung von Flüchtlingen in Privatunterkünften frei.

Trotz Kritik von CDU und PB wurde der erste Nachtragshaushaltsplan bei einer Gegenstimme abgesegnet.

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