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Woltorfer Straße: Ausbau für drei Millionen Euro

Peine Woltorfer Straße: Ausbau für drei Millionen Euro

Peine. Der Ausbau der Woltorfer Straße für gut drei Milllionen Euro soll kommen, inklusive seperatem Fahrradweg in beide Fahrtrichtungen. Das hat der städtische Planungsausschuss gestern Abend mehrheitlich empfohlen. Dem voraus ging eine Debatte über die beste Variante für die Radweg-Umgestaltung.

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Ausbau der Woltorfer Straße: Für die Radweg-Umgestaltungen gab es sechs Varianten.

Quelle: Foto: Archiv

Dabei wurde deutlich: Eine Ideallösung für die Aufteilung des Verkehrsraums auf dem Abschnitt zwischen der Nord-Süd-Brücke und der Schäferstraße gibt es nicht. Das Problem ist die mit 15 Metern recht geringe Breite des gesamten Verkehrsraumes. Um ideal planen zu können, seien 21 Meter erforderlich, erläuterte Erster Stadtrat Hans-Jürgen Tarrey.

Dr. Ingo Reinhardt monierte (CDU), dass bei der letztlich empfohlenen Variante 2 die Fahrbahnbreite mit sechs Metern zu gering sei, gerade mit Blick auf sich begegnende Busse. Er empfahl zur besseren Planung eine Verkehrszählung, dies wurde vom Ausschuss jedoch abgelehnt.

Karl-Heinz Dettmer (CDU) fragte im Hinblick auf den Wegfall von 25 Parkplätzen an der Woltorfer Straße, ob die Sicherheit von Menschen nicht wichtiger wäre. Tarrey hatte eingangs erläutert, dass bei einer Anliegerversammlung eine Frau Bedenken geäußert hatte, weil diese künftig einen längeren Weg im Dunkeln zu ihrem Haus gehen müsse. Heinz Möller (SPD) begrüßte die von der Verwaltung herausgearbeitete Variante 2 und regte gleichzeitig an, zu prüfen, ob einige Poller an der Straße wegfallen und dafür Parkplätze erhalten bleiben könnten.

Karl-Heinrich-Belte (PB) prognostizierte wegen der geringen Fahrbahnbreite ein Verkehrs-Chaos, die Parkstreifen seien mit zwei Metern zu schmal bei den heutigen Fahrzeugdimensionen. Belte: „Wer den Spiegel da nicht einklappt, hat ein Problem.“

Elke Kentner (Grüne) sagte mit Blick auf Förderfristen, dass es nun keine Verzögerung mehr geben sollte und bat darum, dass eine alte Linde an der Straße, die schon einmal Naturdenkmal werden sollte, erhalten bleibt. Ute Alheid (SPD): „Die Variante 2 ist so etwas, wie die von Herrn Reinhardt angesprochene eierlegende Wollmilchsau, weil sie die beste Lösung ist.“

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