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Wohnpark-Investor sucht Kontakt zum Biologen

Peine Wohnpark-Investor sucht Kontakt zum Biologen

Peine. Von außen sieht man es den Neubauwohnungen, die derzeit an der Straße „Kammerwiesen“ in Peine entstehen, nicht an, welches Konzept in ihnen steckt: „Wir nennen es Wohnen mit Mehrwert“, erklärt Willy Koch, Vorstand der AVW Immobilien AG.

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Mehrgenerationen-Wohnen: Im ersten Bauabschnitt entstehen zunächst vier Stadthäuser mit rund 40 Wohnungen an den Kammerwiesen.

Quelle: oh

Peine. Das Hamburger Unternehmen errichtet hier im ersten Bauabschnitt zunächst vier Stadthäuser mit rund 40 Wohnungen (PAZ berichtete). Der Peiner Makler Andreas Bahr von der Bahr Immobilien Verwaltungs-GmbH ist für den Vertrieb der Wohnungen zuständig.

Bei der Vorstellung des Wohnpark-Konzeptes kündigte Koch an, Kontakt mit dem Biologen Professor Dr. Hans Oelke aufzunehmen, der auf den Kammerwiesen seit Jahren Krötenlaich-Aktionen begleitet: „Auch wenn uns alle rechtlichen Genehmigungen für den Bau der Wohnungen erteilt wurden, liegt uns der Umweltschutz natürlich sehr am Herzen. Wir hoffen, gemeinsam mit Professor Dr. Oelke einen Weg zu finden, seine begrüßenswerten Aktionen auch künftig zu ermöglichen.“ Oelke hatte jedoch in der PAZ ankündigt, dass er aus Enttäuschung über die Bebauung den ehrenamtlichen Krötenschutz beenden werde. Dazu hatte er auch einen Brief an das Landes-Umweltministerium gesendet.

Bis jetzt sind laut Willy Koch bereits zwölf Wohnungen des ersten Bauabschnitts verkauft, die gezielt für das Mehrgenerationen-Wohnen ausgelegt sind. „Das bedeutet, dass nicht nur die Zuwegungen, sondern auch die Wohnungen nahezu barrierefrei angelegt sind“, erläutert Koch weiter. So seien alle Wohnungen in den Gebäuden mit drei Geschossen mit einem Fahrstuhl erreichbar.

„Der Clou sind die hochmodernen elektronischen Assistenzsysteme, mit denen wir auf Wunsch jede Wohnung ausstatten können. Dahinter verbergen sich verschiedene Technologien, die die Bewohner dabei unterstützen, selbstbestimmt bis ins hohe Alter in den eigenen vier Wänden aktiv zu bleiben“, so Koch.

Unterstützung für die Umsetzung des Konzepts hat sich AVW beim Braunschweiger Informatik- und Technologie-Zentrum (BITZ) mit seinem Beratungszentrum für Assistenzsysteme und barrierefreies Wohnen geholt. „Mit dem BITZ als Partner können wir die neuesten Forschungsergebnisse auf diesem Gebiet direkt im Wohnpark Kammerwiesen umsetzen“, freut sich Koch. Wenn es dann doch nicht mehr ganz ohne fremde Hilfe gehen sollte, greife ein Netzwerk aus Partnern aus dem Gesundheits- und Pflegedienstbereich.

jti

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