Volltextsuche über das Angebot:

27 ° / 14 ° wolkig
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland RND

Navigation:
Wohnanlage Gunzelinstraße: Neubau soll dieses Jahr beginnen

Rat gibt grünes Licht Wohnanlage Gunzelinstraße: Neubau soll dieses Jahr beginnen

Grünes Licht für die „Wohnanlage südlich Gunzelinstraße - ehemaliges Hallenbad: Der Rat der Stadt Peine hat in seiner jüngsten Sitzung (PAZ berichtete) einer dafür erforderlichen Bebauungsplanänderung einstimmig zugestimmt.

Voriger Artikel
Westfalenbahn bietet ab jetzt kostenloses WLAN
Nächster Artikel
Claus Geffers kocht auf kleinerer Flamme weiter

Blick auf das ehemalige Hallenbad an der Gunzelinstraße: Auf dem Gelände sollen insgesamt acht Gebäude entstehen und dafür rund 23 Millionen Euro investiert werden.

Quelle: Andrè Bullwinkel (ab)

Peine. Der Projektentwickler „Papendieck, Rade + Partner“ aus Braunschweig will nun im Frühjahr den Bauantrag stellen. Auf dem alten Hallenbadgelände sollen rund 90 Wohnungen in acht Gebäuden entstehen. Die Investitionskosten liegen bei rund 23 Millionen Euro.

Ziel ist es, noch in diesem Jahr mit dem Bau zu beginnen. Die Vermarktung soll in den nächsten Wochen starten. Schon jetzt sei das Interesse an dem Bauvorhaben groß.

Geplant sind mehrere Bauabschnitte. Im ersten Schritt sollen fünf Stadthäuser mit jeweils sechs 95 Quadratmeter großen Wohnungen und einer Wohnung im Staffelgeschoss mit etwa 140 Quadratmeter gebaut werden, die über einen Aufzug direkt mit der geplanten Tiefgarage verbunden sind.

Die zwei geplanten Mehrfamilienhäuser haben jeweils rund 22 Wohnungen. Der Gebäudekomplex entlang der Gunzelinstraße setzt sich aus vier doppelgeschossigen Reihenhäusern mit einer Wohnfläche von 130 Quadratmeter und zehn Wohnungen zwischen 95 und 120 Quadratmeter zusammen. Die Reihenhäuser verfügen über einen eigenen Garten und über separate Stellplätze auf dem Grundstück. Architektur und Aus- stattung sollen gehobenen Ansprüchen genügen.

In der Ratssitzung am Donnerstag erwähnte Stadtbaurat Hans-Jürgen Tarrey, dass es dem Projekt gegenüber sowohl kritische als auch positive Stimmen aus der Nachbarschaft gab. Auf die Kritik habe der Projektentwickler reagiert, indem er die gesetzlich vorgeschriebenen Mindestabstände für die Bebauung deutlich überschritten habe und die Gebäudeanordnung verändert wurde.

Jürgen Eggers (Linke) fragte, ob die geplanten Gebäude höher seien als die angrenzenden Häuser. Tarrey darauf: In der Umgebung variieren die Gebäude zwischen zwei- und viergeschossiger Bauweise. Insofern fügen sich die neuen Gebäude mit vier Geschossen, wobei das oberste ein Staffelgeschoss ist, gut ein.

Karl-Heinrich Belte (PB) prangerte erneut „Parkplatz-Not“ in diesem Gebiet an: „Ich finde die geplante Wohnbebauung gut, auch wenn sie exorbitant groß ist, aber Parkplätze gibt es zu wenig und auch das Verkehrsaufkommen an der Gunzelinstraße wird steigen.“

Dem entgegnete Tarrey, dass in der Stadt generell ein gewisser Parkdruck herrsche, mit der Tiefgarage und den Stellplätzen habe der Entwickler jedoch ein schlüssiges Gesamtkonzept abgeliefert. Da die Erschließung auch über die Stormstraße erfolge, verteile sich das zusätzliche Verkehrsaufkommen und werde nicht nur auf die Gunzelinstraße konzentriert.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Stadt Peine

Lesen Sie alles rund um das traditionsreiche Peiner Fest. mehr

PeTer - Hoffest 2017
Veranstaltungen

Welche Veranstaltungen und Termine gibt es im Peiner Land? In unserer Datenbank finden Sie alle Infos. mehr

Sudoku

Das Zahlenrätsel Sudoku in verschiedenen Schwierigkeitsgraden

Kinoprogramm

Jeden Donnerstag neu: alle Filmstarts in Peine und Umgebung