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„Woche des Ausbildungsplatzes“: Duale Ausbildung bietet große Chancen

Kreis Peine „Woche des Ausbildungsplatzes“: Duale Ausbildung bietet große Chancen

Kreis Peine. Die Agentur für Arbeit Hildesheim zählt auf dem Ausbildungsmarkt sowohl mehr freie Ausbildungsstellen als auch mehr Bewerber für die freien Plätze als im Vorjahr. So ist im Bezirk der Geschäftsstelle Peine die Zahl der Ausbildungsstellen um 28,9 Prozent oder 123 auf 548 gestiegen. 345 sind noch frei. Um eine Lehrstelle bewerben sich in diesem Ausbildungsjahr 820 Bewerberinnen und Bewerber aus dem Bezirk Peine - 84 oder 11,4 Prozent mehr.

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In der Werkstatt des Peiner Unternehmens Weitkowitz (v.l.): Rafael Busse, Volker Hennies, Leiter des Werkzeugbaus, und René Sauer.

Quelle: oh

Kreis Peine. Die Agentur für Arbeit Hildesheim zählt auf dem Ausbildungsmarkt sowohl mehr freie Ausbildungsstellen als auch mehr Bewerber für die freien Plätze als im Vorjahr. So ist im Bezirk der Geschäftsstelle Peine die Zahl der Ausbildungsstellen um 28,9 Prozent oder 123 auf 548 gestiegen. 345 sind noch frei. Um eine Lehrstelle bewerben sich in diesem Ausbildungsjahr 820 Bewerberinnen und Bewerber aus dem Bezirk Peine - 84 oder 11,4 Prozent mehr.

Agenturchef Horst Karrasch weist aber auf eine Schieflage auf dem Ausbildungsmarkt hin: Während einige Betriebe und Berufe förmlich überrannt würden, erhielten andere Unternehmen selbst für attraktive und gutbezahlte Ausbildungsstellen kaum Bewerbungen. Immer stärker gefragt seien die kaufmännischen Ausbildungsberufe. Deutlich weniger Bewerber interessierten sich für technische Berufe und Handwerksberufe.

Karrasch betont: „Wir müssen hartnäckig für die Duale Ausbildung werben.“ Sie biete bessere Chancen denn je. „Aus vielen Gesprächen mit Arbeitgebern weiß ich, dass sie engagierte junge Leute suchen, um sie auszubilden und anschließend zu Leistungsträgern in ihren Unternehmen aufzubauen. Karrieremöglichkeiten stehen ihnen auch ohne Studium offen.“

Eine Einschätzung, die Volker Hennies, Leiter des Werkzeugbaus der Peiner Firma Weitkowitz teilt. Das mittelständische Unternehmen sucht zum 1. September zwei Auszubildende zum Werkzeugmechaniker Stanz- und Umformtechnik.

Die Zukunftsperspektiven für Werkzeugmechaniker seien hervorragend. Hennies: „Die metallverarbeitende Industrie arbeitet mit maschinenbezogenen Prozessen, die qualifizierte Fachkräfte aus der Stanz- und Umformtechnik brauchen - egal ob Automobil-, Elektro- oder Konsumgüterindustrie. Ein Einstieg in unser Unternehmen kann für beide Seiten sehr vielversprechend sein, denn wir wollen das Wachstum unserer Firma mit dem eigenen Nachwuchs absichern.“

jti

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