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Wird der Bolzplatz in Telgte abgerissen?

Unterschriften gegen den geplanten Bebauungsplan Wird der Bolzplatz in Telgte abgerissen?

Weil er den Bolzplatz am Knappenstieg in Telgte erhalten möchte, hat der PAZ-Kolumnist Gerolf Haubenreißer mehr als 200 Unterschriften gegen den geplanten Bebauungsplan gesammelt. „Die sporadische Rasenmähung hat zwar dafür gesorgt, dass der Platz in der letzten Zeit wenig genutzt wurde, dennoch war er bei den Kindern immer sehr beliebt“, sagt er.

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Gerolf Haubenreißer ärgert sich über den geplanten Abriss des des Bolzplatzes.
 

Quelle: Michaela Gebauer

Telgte. Haubenreißer ist direkter Anlieger am Bolzplatz und hat von seinem Haus aus die großen, alten Bäume gut im Blick. „Jeden Abend kann ich kleine Fledermäuse sehen. Und da bin ich nicht der einzige, nahezu allen Anwohner der Straße haben das ebenfalls bestätigt“, sagt Haubenreißer und hofft dadurch den Boltzplatz erhalten zu können, da Fledermäuse unter Naturschutz stehen.

Der Boltzplatz mit den großen Bäumen, in denen Fledermäuse leben sollen

Der Boltzplatz mit den großen Bäumen, in denen Fledermäuse leben sollen.

Quelle: Michaela Gebauer

Entstehen soll auf dem Bolzplatz übrigens eine mindestens zwei, beziehungsweise maximal dreigeschossige Wohnbebauung in nord-südlicher Ausrichtung. „Ein Eingriff in den Grünbestand soll so gering wie möglich gehalten werden. Aus diesem Grund erfolgt die Anordnung des Baukörpers auch westlich der Baumreihe“, heißt es im Bebauungsplan der Stadt Peine.

Haubenreißer befürchtet dennoch, dass die Grünfläche vollkommen weichen wird. Damit würde Telgte die „grüne Lunge“ fehlen, die dafür sorge, dass die Feinstaubbelastung aus der Vöhrumer Straße auf natürliche Weise gut bekämpft werde.

Um sein Anliegen auch dem Bürgermeister Klaus Saemann persönlich vorstellen zu können, hat Haubenreißer jetzt die Unterschriftensammlung persönlich ins Rathaus gebracht. Saemann begrüßt die Beteiligung von Anwohnern in diesem Fall zwar, aber der Zeitpunkt in dieser Sache sei sehr unglücklich gewählt worden. „Seit eineinhalb Jahren läuft dieses Vorhaben nun schon durch die Gremien und es gab genügend Möglichkeiten für Bürger sich zu beteiligen. Ein Widerstand hat sich bisher nicht geregt“, sagt er.

Bei der Unterschriftenübergabe im Rathaus

Bei der Unterschriftenübergabe im Rathaus: (v.l.) Florian Hahn, Klaus Saemann, Gerolf Haubenreißer und Hans-Jürgen Tarrey.

Quelle: Lara Krämer

„Der Widerstand meinerseits kam erst jetzt zustande, da ich erst sehr kurzfristig von dem Plan erfahren habe. Die öffentlichen Bekanntmachungen mit den Bezeichnungen für die Gebiete sind für den normalen Bürger schwer zu verstehen, da nicht eindeutig hervorgeht um welches Grundstück es sich handelt. Es wäre schöner gewesen wenn dort gestanden hätte, dass es um unseren Bolzplatz geht und nicht die Bezeichnung Flurstück xy“, sagt Haubenreißer abschließend.

Von Michaela Gebauer und Lara Krämer

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