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Wird Hautpschulzweig geschlossen?

Peiner Burgschule vor ungewisser Zukunft: Wird Hautpschulzweig geschlossen?

Die Peiner Burgschule scheint erneut vor einer ungewissen Zukunft zu stehen: Während Schulleitung und Elternrat die Verbesserung der Ausstattung und die Sozialarbeit an der Grund- und Hauptschule angestoßen haben, wird nach PAZ-Informationen auf politischer Ebene offenbar über die mittelfristige Schließung des Hauptschulzweigs nachgedacht.

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Die Peiner Burgschule ist eine Grund - und Hauptschule.

Quelle: Michael Lieb (mic)

Peine. In der Diskussion ist laut gut unterrichteter Kreise ein schrittweises Auslaufen der Hauptschule ab dem Schuljahr 2018/19, so dass ab dann keine neuen Hauptschüler mehr aufgenommen werden würden. Argumentiert wird unter anderem damit, dass es an der Bodenstedt-Wilhelmschule genug Platz für alle Peiner Hauptschüler gebe und an der Burgschule selbst Raumnot im Grundschulbereich bestehe. Letzterer stehe dabei nicht zur Debatte.

Überrascht auf die Pläne reagierte Jan-Philipp Schönaich, Leiter der Burgschule: „Davon höre ich zum ersten Mal.“ Er und die Elternvertretung lehnen ein Auslaufen des Hauptschulzweigs kategorisch ab. „Das gemeinsame Lernen von Klasse 1 bis 10 ist doch genau das, was die Burgschule ausmacht. Außerdem sind wir Aufnahmeschule und bieten vielen Kindern, die es auf einer Real- oder Gesamtschule nicht schaffen, die vielleicht letzte Chance - und tatsächlich schaffen auch die allermeisten ihren Abschluss bei uns.“ Die Burgschule selbst habe gerade eine Initiative zur Verbesserung der Situation für alle Schüler angestoßen (siehe Artikel unten) und stehe dazu auch mit der Schulträgerin, der Stadt Peine, in Kontakt.

Aktuell habe es erneut Gespräche über eine Übertragung der Hauptschul-Trägerschaft an den Kreis gegeben, der auch für alle übrigen weiterführenden Schulen zuständig ist, so Schönaich. Der Schulleiter setzt darauf, dass sich damit einhergehend die Situation für die Grund- und Hauptschule deutlich verbessern würde. Und was sagt die Stadt Peine als Schulträgerin? „Ob und wenn ja in welcher Weise sich die Schulträgerschaft der Hauptschule ändert und ob in diesem Zusammenhang die Schließung dieses Zweigs eine mögliche Entwicklung sein kann, bedarf einer intensiven Prüfung“, erklärte die Sprecherin Petra Neumann. Zudem müsse eine Vielzahl von Detailfragen geklärt werden, bevor die Verwaltungen von Stadt und Landkreis nach abschließender Meinungsbildung der Politik dazu eine Vorlage zur Entscheidung zuleiten.

Der Pressesprecher des Landkreises Peine, Henrik Kühn, erklärte zur aktuellen Situation: „Angesichts unserer Erkenntnisse aus der Schulentwicklungsplanung und der demografischen Entwicklung wird es in absehbarer Zeit notwendig sein, zur Weiterentwicklung der Schullandschaft auch innerhalb der Stadt Peine Entscheidungen herbeizuführen.“ Umfangreiche Untersuchungen des Kreises hätten zweifellos ergeben, dass durchaus Handlungsbedarf besteht.

Kühn: „Derzeit stehen wir hierzu in fachlichen Gesprächen mit der Stadt Peine, die in diesem Sonderfall nach wie vor Schulträgerin der Burgschule ist.“ Ziel sei es, den politischen Gremien der Stadt und des Kreises noch in diesem Jahr Vorschläge zur Entwicklung der städtischen Schullandschaft präsentieren zu können.

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