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Wirbel um Zebrastreifen in Rosenthal

Rosenthal Wirbel um Zebrastreifen in Rosenthal

Rosenthal. Immer wieder kommt es an Zebrastreifen zu gefährlichen Situationen, so auch in Rosenthal an der Ortsdurchfahrt (B 494). Was das hauptproblem ist, lesen Sie hier:

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Der Zebrastreifen in Rosenthal an der B494 verfehlt etwas seinen Zweck, viel zu wenige Autos halten an.

Quelle: tik

Peine. Viele Autofahrer halten einfach nicht an. In Sorge ist deshalb die Rosenthalerin Nancy Dauenheimer, deren Sohn Colin den Zebrastreifen täglich auf dem Schulweg überqueren muss. Sie hat beobachtet: Weniger als die Hälfte der Autofahrer halten an. Auch am Montag, wenn die Schule wieder losgeht, wird sie Colin deshalb nicht alleine gehen lassen - aus Angst das etwas passiert.

„Man bekommt regelrecht Gänsehaut, wenn man sieht, wie ein Auto nach dem anderen einfach am Zebrastreifen vorbeifährt ohne anzuhalten - gerade wenn offenkundig ein Kind mit Schulranzen die Straße überqueren will“, sagt die besorgte Mutter. Ihren Sohn hat sie bereits mit einer neongelben Warnweste ausgestattet. Colin selbst ist ebenfalls genervt: „Es ist doof, zu warten bis alle anhalten. Viel schöner ist es, wenn keine Autos kommen, dann kann ich in Ruhe rüber.“

In Rosenthal ist unter anderem im Ortsrat schon mehrfach über das Problem diskutiert worden, auch eine Ampel war im Gespräch. Doch dafür müssten pro Stunde mindestens 150 Fußgänger und 450 Autos die Straße passieren. Da diese Zahlen bei Weitem nicht erreicht werden, hat die Stadt Peine das Vorhaben bereits abgelehnt. Nur etwa eine Hand voll Schüler überqueren den Zebrastreifen - am Tag!

Ortsbürgermeister Dietmar Meyer (SPD) sagt: „Wenn es eine bezahlbare Lösung gäbe, hätte ich diese schon durchgesetzt.“ Das Problem sei nicht die Lage des Zebrastreifens, denn dieser sei aus beiden Richtungen kommend schon mindestens aus 150 Meter Entfernung gut zu erkennen. Das Problem sei die Ignoranz der Autofahrer.

Ein weiterer Lösungsansatz sei eine Dunkelampel gewesen, die nur dann Rotlicht für Autofahrer zeigt, wenn Fußgänger die Straße überqueren wollen. Doch auch hier sind die Kosten mit bis zu 80 000 Euro viel zu hoch. Die für die B 494 zuständige Landesbehörde für Straßenbau würde die Kosten nur bei einer deutlich höheren Frequenz an Fußgängern und Autofahrern übernehmen.

Die Familie Dauenheimer kann daher wohl nur auf die Vernunft der Autofahrer hoffen: „Ich würde mir wünschen, dass die Leute einfach ein bisschen vorsichtiger fahren und sich an die Verkehrsregeln halten.“

tik

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