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Wirbel um „Bodenstedt-Bleistift“ im Herzberg

Peine Wirbel um „Bodenstedt-Bleistift“ im Herzberg

Peine. Ärger gibt es wegen der Skulptur „Bodenstedt-Bleistift“ im Peiner Herzberg. Mit Enttäuschung reagiert die GuB/FDP/Piraten-Fraktion auf die Ablehnung ihres Änderungs-Antrages im Rat.

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Tanja und Olaf Krohn, Hartwig Klußmann (rechts).

Die Fraktion habe den „Bodenstedt-Bleistift“ nämlich schenkweise in die Obhut der Stadt übergeben wollen, ohne einen „überzogenen Gestattungs-Vertrag“ zu unterschreiben.

Ratsherr und Fraktionschef Hartwig Klußmann (GuB) sagt: „Der von der Verwaltung vorgelegte sogenannte Gestattungs-Vertrag hätte uns überzogen und teilweise absurde Pflichten auferlegt, damit unser Land-Art-Objekt im Herzberg bleiben darf.“ So hätte er als Aufsteller der Stadt gegenüber schriftlich die „Verkehrssicherheit“ nachweisen und die „Standsicherheit“ künftig regelmäßig überprüfen müssen. Des Weiteren hätte er sich verpflichten müssen, die zur Verfügung gestellte Fläche auf eigene Kosten zu „pflegen und zu unterhalten“.

Mit dem Aufbürden der Pflege dieser Fläche widerspreche sich die Stadt im Übrigen selbst. So sähen die Rahmenbedingungen für die Aufstellung von Land-Art-Skulpturen ausdrücklich vor, dass die „ohnehin durchgeführte allgemeine Parkpflege“ bei der Stadt verbleibe.

Und die „Krönung der Großzügigkeit“ findet sich laut Klußmann in Paragraf 8 der zehn Paragrafen des vierseitigen Gestattungs-Vertrages. Dieser sichere nämlich zu, dass „ein Nutzungsentgelt nicht erhoben“ werde.

Der Ratsherr weiter: „Bereits im Oktober 2015 habe ich mich mit zwei weiteren Joggern von der Standhaftigkeit des Bleistifts überzeugt - statt des schriftlichen Nachweises der Standsicherheit erbringe ich diesen Nachweis nun erneut und dokumentiere ihn dieses Mal fotografisch.“ Die Stadt übersehe im Übrigen, dass der unterirdisch mit Beton beschwerte Bleistift bei Abgängigkeit des Stukens in anderthalb Meter Entfernung neben einem breiten Weg herabsinken würde. „Eine potenzielle Gefahr für Spaziergänger besteht somit nicht.“

Eigentlich, so Klußmann abschließend, habe er erwartet, dass die Stadt das von seiner Fraktion finanzierte Land-Art-Objekt in die Obhut der Stadtgärtnerei geben würde. Doch nun drohe das erste Land-Art-Projekt zu einer „Peiner-Bleistift-Posse“ zu werden.

tk

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